Januar bis Dezember
Über 12 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Temperatur, Niederschlag und Komfortindex für Washington D.C., Monat für Monat aus 30 Jahren ERA5-Daten. Bester Reisemonat im Jahresvergleich: August erreicht den höchsten Komfortindex (79/100). Tagsüber 30 °C, im Schnitt 96 mm Niederschlag.
Über 12 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Der wärmste Monat erreicht im Schnitt 31 °C tagsüber, der kühlste 6 °C.
Im September fallen im langjährigen Schnitt 109 mm an 10 Regentagen.
Nur 76 mm Niederschlag im November, an 8 Tagen.
| Monat | Temperatur | Regen | Sonne | Komfortindex | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag | Nacht | mm | Tage | Strand | Stadt | ||
| Jan Januar | 6 | -1 | 84 | 10 | 5.1 h | 65 | 67 |
| Feb Februar | 9 | 0 | 77 | 9 | 5.0 h | 66 | 68 |
| Mär März | 13 | 3 | 92 | 10 | 5.2 h | 67 | 71 |
| Apr April | 20 | 9 | 90 | 10 | 5.1 h | 69 | 77 |
| Mai Mai | 24 | 14 | 99 | 12 | 4.7 h | 69 | 81 |
| Jun Juni | 29 | 19 | 99 | 12 | 5.0 h | 76 | 80 |
| Jul Juli | 31 | 21 | 107 | 13 | 5.3 h | 77 | 75 |
| Aug August | 30 | 21 | 96 | 12 | 5.5 h | 79 | 79 |
| Sep September | 26 | 17 | 109 | 10 | 5.6 h | 74 | 83 |
| Okt Oktober | 20 | 10 | 90 | 8 | 6.1 h | 74 | 80 |
| Nov November | 14 | 4 | 76 | 8 | 5.9 h | 70 | 74 |
| Dez Dezember | 9 | 1 | 94 | 9 | 5.1 h | 65 | 67 |
In Washington D.C. bleibt der Komfortindex ganzjährig mindestens „sehr gut“. Der Jahres-Höchstwert liegt bei 81/100, erreicht Ende August.
Ende März bis Mitte April beginnt die Kirschblüte am Tidal Basin, für die Smithsonian-Museen sind Mai, September und Oktober die kühleren Fenster.
Ende März bis Mitte April öffnen die japanischen Zierkirschen rund um das Tidal Basin, und die Achse vom Lincoln Memorial zum Kapitol lässt sich morgens zu Fuß ablaufen, bevor die Mittagsschwüle einsetzt. Im September und Oktober lohnen die Smithsonian-Museen an der National Mall, weil 20 bis 26 Grad und niedrigere Luftfeuchte die langen Hallenrunden tragbar machen. Für das National Museum of African American History and Culture braucht es vorab gebuchte Zeitfenster, alle Smithsonian-Häuser bleiben aber eintrittsfrei.
Die Blütezeit liegt meist Ende März bis Mitte April, der National Park Service kündigt das Peak Bloom rund zehn Tage vorher an. Tagsüber sind Lincoln Memorial und Jefferson Memorial dann besonders voll.
Alle Smithsonian-Häuser kosten keinen Eintritt; National Museum of African American History and Culture und National Air and Space Museum verlangen vorab gebuchte Zeitfenster. Im Mai und im Oktober reicht ein Vormittag für ein Haus.
Vom Georgetown Waterfront Park führt der C&O Canal flussaufwärts entlang des Potomac. Im Oktober färbt sich der Laubgang, im Hochsommer ist es entlang des Wassers spürbar kühler als auf der Mall.
Die U Street war historische Drehscheibe der schwarzen Kultur in D.C. Ben's Chili Bowl serviert seit 1958 den Half-Smoke, eine geräucherte Brühwurst; im Sommer reichen die Schlangen abends bis auf den Gehweg.
Die Library of Congress mit dem Jefferson Building lässt sich kostenlos besichtigen, Zeitfenster empfehlenswert; Führungen durch das Kapitol sind ebenfalls frei, aber zeitfenstergebunden. Im Mai und Oktober lohnt der Eastern Market wenige Blocks weiter östlich am Wochenende.
Der Park zieht sich quer durch die Stadt vom Potomac bis zur Stadtgrenze. Mitte Oktober bis Anfang November steht das Laub; an heißen Julinachmittagen ist es eine der wenigen schattigen Routen für eine längere Runde.
Mai und Oktober sind die kühleren Wochen, in denen sich die Achse Capitol Hill, National Mall, Foggy Bottom an einem Tag zu Fuß abgehen lässt. Im Juni bis August zwingen rund 30 Grad und hohe Luftfeuchte zur Mittagspause, die klimatisierten Smithsonian-Hallen federn das ab. September liegt im Übergang, mit der höchsten Niederschlagsmenge, aber auch dem mildesten Spätsommer.
Rock Creek Park, Theodore Roosevelt Island und der C&O Canal Towpath lassen sich am leichtesten im Mai und Oktober erkunden, wenn 20 bis 24 Grad und niedrigere Luftfeuchte gemessen werden. Mount Vernon, der Landsitz George Washingtons südlich der Stadt, lohnt im Frühjahr, bevor die Schwüle aus dem Potomac-Tal steigt.
Für die Kirschblüte am Tidal Basin und die Smithsonian-Reihe sind Ende März bis Mitte April sowie September und Oktober die verlässlichsten Fenster. Die National Gallery of Art an der Mall ergänzt das Smithsonian-Angebot mit eigenem Schwerpunkt, beide kosten keinen Eintritt. Für das National Museum of African American History and Culture braucht es vorab gebuchte Zeitfenster, an Wochenenden sind sie schnell vergeben.
Im August, dem besten Reisemonat für Washington D.C., haben diese Reiseziele ein ähnliches Klima.
Innerhalb USAs gibt es weitere Reiseziele mit deutlich anderem Mikroklima im August.
Der August erreicht in Washington D.C. den höchsten Komfortindex (79/100, Band „sehr-gut“). Tagsüber rund 30 °C bei etwa 96 mm Niederschlag im Monatsschnitt. Die Werte stammen aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse (1995–2024).
Den niedrigsten Komfortindex erreicht Washington D.C. im Januar mit 65/100 (Band „sehr-gut“). Tagsüber liegen die Temperaturen bei rund 6 °C, der Niederschlag bei etwa 84 mm. Ob das eine Empfehlung gegen die Reise ist, hängt vom Reisemotiv ab, für Sightseeing kann ein kühlerer Monat passen.
Der nasseste Monat ist der September mit etwa 109 mm Niederschlag an 10 Regentagen. Am trockensten ist es im November (76 mm, 8 Regentage). Die Differenz zeigt die saisonale Niederschlagsstruktur des Standorts.
Die mittleren Tagesmaxima schwanken zwischen 6 °C im kühlsten und 31 °C im wärmsten Monat, eine Jahresamplitude von 25 °C. Werte sind klimatologische 30-Jahres-Mittel, keine Tagesprognose.
12 Monate am Stück erreichen in Washington D.C. mindestens das Komfort-Band „sehr gut“: von Januar bis Dezember. Das ist das verlässlichste Reisefenster im Jahr.
Im August ist „Ende“ der beste 10-Tages-Block mit Komfortindex 81/100. Tagsüber rund 29 °C, nachts 20 °C, 28 mm Niederschlag und 5.4 Sonnenstunden pro Tag. Werte aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse, aggregiert in „Anfang“, „Mitte“ und „Ende“ pro Monat.
Die Werte sind klimatologische Mittelwerte über 30 Jahre (1995–2024) aus der Copernicus-ERA5-Reanalyse. Der Komfortindex folgt HCI:Beach (Scott et al. 2016) und gewichtet thermischen Komfort, Niederschlag, Bewölkung und Wind. Werte ≥ 60 gelten als sehr gut.