Februar bis Dezember
Über 11 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Temperatur, Niederschlag und Komfortindex für Boston, Monat für Monat aus 30 Jahren ERA5-Daten. Bester Reisemonat im Jahresvergleich: Juli erreicht den höchsten Komfortindex (77/100). Tagsüber 26 °C, im Schnitt 82 mm Niederschlag.
Über 11 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Der wärmste Monat erreicht im Schnitt 26 °C tagsüber, der kühlste 3 °C.
Im Dezember fallen im langjährigen Schnitt 117 mm an 11 Regentagen.
Nur 82 mm Niederschlag im Juli, an 10 Tagen.
| Monat | Temperatur | Regen | Sonne | Komfortindex | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag | Nacht | Wasser | mm | Tage | Strand | Baden | Stadt | ||
| Jan Januar | 3 | -4 | 5.1 | 104 | 11 | 5.1 h | 59 | 0 | 61 |
| Feb Februar | 4 | -3 | 3.6 | 87 | 10 | 5.2 h | 60 | 0 | 62 |
| Mär März | 7 | 0 | 4.2 | 113 | 11 | 5.0 h | 60 | 0 | 63 |
| Apr April | 13 | 5 | 6.9 | 105 | 11 | 4.7 h | 62 | 0 | 66 |
| Mai Mai | 18 | 10 | 11.3 | 88 | 12 | 4.4 h | 65 | 0 | 73 |
| Jun Juni | 23 | 15 | 15.8 | 92 | 11 | 4.6 h | 70 | 4 | 82 |
| Jul Juli | 26 | 19 | 19.3 | 82 | 10 | 5.3 h | 77 | 32 | 87 |
| Aug August | 26 | 19 | 20.0 | 86 | 10 | 5.5 h | 76 | 38 | 88 |
| Sep September | 22 | 15 | 18.4 | 90 | 8 | 5.7 h | 71 | 21 | 81 |
| Okt Oktober | 17 | 9 | 15.0 | 114 | 10 | 5.6 h | 66 | 1 | 72 |
| Nov November | 11 | 4 | 10.9 | 90 | 9 | 5.5 h | 65 | 0 | 67 |
| Dez Dezember | 6 | -1 | 7.7 | 117 | 11 | 5.0 h | 60 | 0 | 62 |
Mitte Juli erreicht in Boston mit 78/100 den höchsten Komfortindex im Jahr. Mindestens „sehr gut“ bleibt das Wetter von Mitte April bis Anfang Dezember.
Zum Schwimmen bleibt das Meer vor Boston ganzjährig kühl: In keinem Monat erreicht der Badekomfort das Band „sehr gut“. Am wärmsten wird das Wasser im August mit rund 20.0 °C.
Zwischen Juni und September liegt Boston tagsüber zwischen 23 und 26 Grad und ist verlässlich angenehm für Freedom Trail und Beacon Hill zu Fuß.
Im Juli und August lässt sich der Freedom Trail von Boston Common bis zur USS Constitution gut an einem Tag ablaufen, weil die Tageshöchstwerte um 26 Grad liegen und der nördliche Atlantik die Nächte kühl hält. Ende September bis Mitte Oktober kommt der Indian Summer dazu: Die Laubfärbung im Public Garden und entlang des Charles River gehört zu den verlässlichsten Naturschauspielen Neuenglands. Im Winter treiben Schnee und Wind die meisten Besucher in die Museen.
Die rund 4 km lange Strecke von Boston Common über das North End bis zur USS Constitution in Charlestown lässt sich von Juni bis September gut an einem Vormittag ablaufen, bevor die Nachmittagshitze einsetzt.
Die historischen Swan Boats auf dem Teich verkehren von Mitte April bis Anfang September. Mai und Anfang Juni sind am ruhigsten, der Park steht dann in voller Blüte.
Das italienische Viertel rund um die Hanover Street ist im Sommer am vollsten. Wer früh am Abend isst oder unter der Woche kommt, bekommt im Juni oder September leichter einen Tisch.
Die Red-Sox-Heimsaison läuft von Anfang April bis Ende September. Juli- und August-Abendspiele bei rund 20 Grad sind das angenehmste Fenster, April- und Maispiele können nass und kühl ausfallen.
Ende September bis Mitte Oktober färbt sich das Laub. Innerhalb der Stadt zeigt das Arnold Arboretum in Jamaica Plain den Farbwechsel am stärksten, für intensivere Farben lohnt ein Tagestrip in die Berkshires.
Das jährliche Fireworks Spectacular auf der Charles River Esplanade gehört fest zum Bostoner Sommer. Wer einen guten Platz will, kommt am frühen Nachmittag, das Konzert beginnt am Abend.
Tagsüber 23 bis 26 Grad, in den Nächten kühlt es auf 15 bis 19 Grad ab. Public Garden, Beacon Hill und Back Bay lassen sich entspannt zu Fuß erkunden. Im August wird es schwül mit rund 75 Prozent Luftfeuchtigkeit, Mai und Anfang Oktober sind ruhigere Fenster mit weniger Hitze.
Der Indian Summer in Neuengland ist das ikonische Naturfenster. Innerhalb der Stadt zeigt sich der Laubwechsel im Public Garden und im Arnold Arboretum, intensivere Farben liegen ein bis drei Stunden nördlich in den Berkshires und White Mountains. Walbeobachtungstouren von Boston Harbor zur Stellwagen Bank laufen von April bis Oktober.
Frühjahr und Herbst sind am stärksten. Museum of Fine Arts und Isabella Stewart Gardner Museum sind bei Regen die naheliegende Alternative zum Sightseeing draußen. Im Mai oder Oktober ist die Stadt weniger überlaufen als im Hochsommer. Die Symphony-Hall-Saison läuft von Oktober bis Mai, das Boston-Pops-Konzert auf der Esplanade liegt im Juli.
Im Juli, dem besten Reisemonat für Boston, haben diese Reiseziele ein ähnliches Klima.
Innerhalb USAs gibt es weitere Reiseziele mit deutlich anderem Mikroklima im Juli.
Der Juli erreicht in Boston den höchsten Komfortindex (77/100, Band „sehr-gut“). Tagsüber rund 26 °C bei etwa 82 mm Niederschlag im Monatsschnitt. Die Werte stammen aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse (1995–2024).
Den niedrigsten Komfortindex erreicht Boston im Januar mit 59/100 (Band „akzeptabel“). Tagsüber liegen die Temperaturen bei rund 3 °C, der Niederschlag bei etwa 104 mm. Ob das eine Empfehlung gegen die Reise ist, hängt vom Reisemotiv ab, für Sightseeing kann ein kühlerer Monat passen.
Der nasseste Monat ist der Dezember mit etwa 117 mm Niederschlag an 11 Regentagen. Am trockensten ist es im Juli (82 mm, 10 Regentage). Die Differenz zeigt die saisonale Niederschlagsstruktur des Standorts.
Die mittleren Tagesmaxima schwanken zwischen 3 °C im kühlsten und 26 °C im wärmsten Monat, eine Jahresamplitude von 24 °C. Werte sind klimatologische 30-Jahres-Mittel, keine Tagesprognose.
Zum Baden ist das Meer in Boston ganzjährig eher kühl. Am wärmsten wird es im August mit rund 20.0 °C. Werte aus der NASA-MUR-Satellitenanalyse (Mittel 2015–2024).
11 Monate am Stück erreichen in Boston mindestens das Komfort-Band „sehr gut“: von Februar bis Dezember. Das ist das verlässlichste Reisefenster im Jahr.
Im Juli ist „Mitte“ der beste 10-Tages-Block mit Komfortindex 78/100. Tagsüber rund 27 °C, nachts 19 °C, 26 mm Niederschlag und 5.4 Sonnenstunden pro Tag. Werte aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse, aggregiert in „Anfang“, „Mitte“ und „Ende“ pro Monat.
Die Werte sind klimatologische Mittelwerte über 30 Jahre (1995–2024) aus der Copernicus-ERA5-Reanalyse. Der Komfortindex folgt HCI:Beach (Scott et al. 2016) und gewichtet thermischen Komfort, Niederschlag, Bewölkung und Wind. Werte ≥ 60 gelten als sehr gut.
Die Meerestemperatur stammt aus der NASA-MUR-Analyse (Multi-scale Ultra-high Resolution SST, rund 1 km Auflösung), gemittelt über die Jahre 2015–2024. Der Baden-Score koppelt den Strand-Komfort an diese Wassertemperatur: zu kühles Meer lässt ihn gegen null fallen, weil kaltes Wasser das Schwimmen verhindert.