Dezember bis Februar
Über 3 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Temperatur, Niederschlag und Komfortindex für Ushuaia, Monat für Monat aus 30 Jahren ERA5-Daten. Bester Reisemonat im Jahresvergleich: Januar erreicht den höchsten Komfortindex (60/100). Tagsüber 13 °C, im Schnitt 53 mm Niederschlag.
Über 3 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Der wärmste Monat erreicht im Schnitt 13 °C tagsüber, der kühlste 4 °C.
Im April fallen im langjährigen Schnitt 60 mm an 9 Regentagen.
Nur 31 mm Niederschlag im Oktober, an 7 Tagen.
| Monat | Temperatur | Regen | Sonne | Komfortindex | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag | Nacht | Wasser | mm | Tage | Strand | Baden | Stadt | ||
| Jan Januar | 13 | 6 | 9.2 | 53 | 9 | 2.9 h | 60 | 0 | 68 |
| Feb Februar | 13 | 6 | 9.6 | 36 | 8 | 3.0 h | 60 | 0 | 68 |
| Mär März | 12 | 5 | 9.3 | 50 | 9 | 3.1 h | 59 | 0 | 67 |
| Apr April | 9 | 3 | 8.5 | 60 | 9 | 2.7 h | 59 | 0 | 65 |
| Mai Mai | 7 | 1 | 7.6 | 48 | 8 | 2.4 h | 56 | 0 | 63 |
| Jun Juni | 4 | -1 | 6.6 | 48 | 10 | 2.1 h | 51 | 0 | 59 |
| Jul Juli | 4 | -1 | 5.8 | 41 | 9 | 2.2 h | 52 | 0 | 60 |
| Aug August | 5 | 0 | 5.3 | 35 | 8 | 2.7 h | 55 | 0 | 61 |
| Sep September | 8 | 1 | 5.3 | 32 | 7 | 3.3 h | 58 | 0 | 64 |
| Okt Oktober | 10 | 2 | 5.9 | 31 | 7 | 3.3 h | 58 | 0 | 64 |
| Nov November | 11 | 4 | 7.0 | 43 | 9 | 3.1 h | 59 | 0 | 67 |
| Dez Dezember | 12 | 5 | 8.2 | 46 | 9 | 3.0 h | 60 | 0 | 68 |
Anfang Januar erreicht in Ushuaia mit 60/100 den höchsten Komfortindex im Jahr. Mindestens „sehr gut“ bleibt das Wetter von Mitte November bis Mitte März.
Zum Schwimmen bleibt das Meer vor Ushuaia ganzjährig kühl: In keinem Monat erreicht der Badekomfort das Band „sehr gut“. Am wärmsten wird das Wasser im Februar mit rund 9.6 °C.
Von Dezember bis Februar liegen die Tage in Ushuaia bei rund 13 Grad und sind sehr lang, dann läuft die Saison für Nationalpark und Antarktis-Abfahrten.
Im Dezember und Januar bleibt es bis nach 22 Uhr hell, lang genug für späte Wanderungen am Glaciar Martial oder im Parque Nacional Tierra del Fuego. Wer in die Antarktis will, bucht zwischen November und März: Ushuaia ist der wichtigste Ausgangshafen, und im Februar ziehen Buckelwale durch den Beagle-Kanal. Der Wind weht ganzjährig kräftig, eine winddichte Jacke gehört selbst im Hochsommer ins Gepäck.
Die Senda Costera am Beagle-Kanal lässt sich in drei bis vier Stunden gehen, beste Bedingungen Dezember bis März. Vom Stadtzentrum aus erreichst du den Parkeingang mit Bus oder dem Tren del Fin del Mundo.
Direkt oberhalb der Stadt, von Dezember bis März weitgehend schneefrei begehbar mit Blick über den Beagle-Kanal. Der Aufstieg dauert je nach Route zwei bis drei Stunden, gutes Schuhwerk vorausgesetzt.
Von Oktober bis März brüten hier Magellan-Pinguine, Anfahrt über die Estancia Harberton östlich von Ushuaia. Die Insel selbst wird nur in begrenzten Gruppen betreten, Touren vorher buchen.
Argentiniens südlichstes Skigebiet, Saison rund von Ende Juni bis Ende September. Beste Schneelage meist im August, dann liegt Ushuaia tagsüber bei rund 5 Grad und das Tageslicht reicht für die vollen Liftbetriebszeiten.
Schmalspurbahn auf der Trasse der alten Sträflingseisenbahn, vom Stadtrand bis in den Nationalpark. Fährt ganzjährig, im Hochsommer mit mehr Tagesabfahrten.
Die patagonische Königskrabbe ist die Spezialität von Ushuaia, serviert in den Restaurants an der Hafenpromenade. Frischeste Saison sind die kühleren Monate, etwa Juli bis November.
Im Tierra-del-Fuego-Nationalpark führt die Senda Costera entlang des Beagle-Kanals, im Februar sind Buckelwale auf den Bootstouren regelmäßig dabei. Der Glaciar Martial ist von Dezember bis März schneefrei begehbar, von Juni bis September läuft am Cerro Castor die Skisaison. Pinguintouren zur Isla Martillo gehen von Oktober bis März.
Das Museo Marítimo im ehemaligen Sträflingsgefängnis dokumentiert die Geschichte der Strafkolonie am Ende der Welt. Centolla, die patagonische Königskrabbe, gehört in jedes Hafenrestaurant, frischeste Saison etwa Juli bis November. Der Tren del Fin del Mundo fährt ganzjährig vom Stadtrand in den Nationalpark, im Sommer mit längeren Fahrplänen.
Ushuaia liegt auf rund 55 Grad Süd im Einflussbereich der subpolaren Westwinde, daher das ganzjährig kühle, windige Klima trotz direkter Meereslage. Wikipedia: Ushuaia
Im Januar, dem besten Reisemonat für Ushuaia, haben diese Reiseziele ein ähnliches Klima.
Innerhalb Argentiniens gibt es weitere Reiseziele mit deutlich anderem Mikroklima im Januar.
Der Januar erreicht in Ushuaia den höchsten Komfortindex (60/100, Band „sehr-gut“). Tagsüber rund 13 °C bei etwa 53 mm Niederschlag im Monatsschnitt. Die Werte stammen aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse (1995–2024).
Den niedrigsten Komfortindex erreicht Ushuaia im Juni mit 51/100 (Band „akzeptabel“). Tagsüber liegen die Temperaturen bei rund 4 °C, der Niederschlag bei etwa 48 mm. Ob das eine Empfehlung gegen die Reise ist, hängt vom Reisemotiv ab, für Sightseeing kann ein kühlerer Monat passen.
Der nasseste Monat ist der April mit etwa 60 mm Niederschlag an 9 Regentagen. Am trockensten ist es im Oktober (31 mm, 7 Regentage). Die Differenz zeigt die saisonale Niederschlagsstruktur des Standorts.
Die mittleren Tagesmaxima schwanken zwischen 4 °C im kühlsten und 13 °C im wärmsten Monat, eine Jahresamplitude von 9 °C. Werte sind klimatologische 30-Jahres-Mittel, keine Tagesprognose.
Zum Baden ist das Meer in Ushuaia ganzjährig eher kühl. Am wärmsten wird es im Januar mit rund 9.2 °C. Werte aus der NASA-MUR-Satellitenanalyse (Mittel 2015–2024).
3 Monate am Stück erreichen in Ushuaia mindestens das Komfort-Band „sehr gut“: von Dezember bis Februar. Das ist das verlässlichste Reisefenster im Jahr.
Im Januar ist „Anfang“ der beste 10-Tages-Block mit Komfortindex 60/100. Tagsüber rund 13 °C, nachts 6 °C, 22 mm Niederschlag und 2.8 Sonnenstunden pro Tag. Werte aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse, aggregiert in „Anfang“, „Mitte“ und „Ende“ pro Monat.
Die Werte sind klimatologische Mittelwerte über 30 Jahre (1995–2024) aus der Copernicus-ERA5-Reanalyse. Der Komfortindex folgt HCI:Beach (Scott et al. 2016) und gewichtet thermischen Komfort, Niederschlag, Bewölkung und Wind. Werte ≥ 60 gelten als sehr gut.
Die Meerestemperatur stammt aus der NASA-MUR-Analyse (Multi-scale Ultra-high Resolution SST, rund 1 km Auflösung), gemittelt über die Jahre 2015–2024. Der Baden-Score koppelt den Strand-Komfort an diese Wassertemperatur: zu kühles Meer lässt ihn gegen null fallen, weil kaltes Wasser das Schwimmen verhindert.