September bis April
Über 8 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Temperatur, Niederschlag und Komfortindex für Patagonien (Bariloche), Monat für Monat aus 30 Jahren ERA5-Daten. Bester Reisemonat im Jahresvergleich: Januar erreicht den höchsten Komfortindex (78/100). Tagsüber 23 °C, im Schnitt 28 mm Niederschlag.
Über 8 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Der wärmste Monat erreicht im Schnitt 23 °C tagsüber, der kühlste 6 °C.
Im Juni fallen im langjährigen Schnitt 154 mm an 13 Regentagen.
Nur 22 mm Niederschlag im Dezember, an 3 Tagen.
| Monat | Temperatur | Regen | Sonne | Komfortindex | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag | Nacht | Wasser | mm | Tage | Strand | Baden | Stadt | ||
| Jan Januar | 23 | 7 | 15.1 | 28 | 3 | 6.8 h | 78 | 0 | 86 |
| Feb Februar | 23 | 7 | 15.0 | 27 | 3 | 6.9 h | 78 | 0 | 86 |
| Mär März | 19 | 5 | 14.3 | 35 | 4 | 5.6 h | 73 | 0 | 79 |
| Apr April | 15 | 3 | 13.0 | 66 | 6 | 4.0 h | 63 | 0 | 71 |
| Mai Mai | 10 | 1 | 11.8 | 105 | 9 | 2.7 h | 59 | 0 | 65 |
| Jun Juni | 7 | -1 | 10.8 | 154 | 13 | 2.2 h | 46 | 0 | 54 |
| Jul Juli | 6 | -2 | 10.4 | 133 | 12 | 2.7 h | 53 | 0 | 59 |
| Aug August | 8 | -1 | 10.2 | 118 | 11 | 3.0 h | 56 | 0 | 62 |
| Sep September | 11 | 0 | 10.5 | 61 | 7 | 3.9 h | 62 | 0 | 68 |
| Okt Oktober | 14 | 2 | 11.5 | 54 | 6 | 4.2 h | 65 | 0 | 71 |
| Nov November | 17 | 4 | 12.8 | 28 | 4 | 4.7 h | 67 | 0 | 75 |
| Dez Dezember | 21 | 6 | 14.0 | 22 | 3 | 6.1 h | 75 | 0 | 81 |
Mitte Januar erreicht in Patagonien (Bariloche) mit 81/100 den höchsten Komfortindex im Jahr. Mindestens „sehr gut“ bleibt das Wetter von Mitte September bis Mitte April.
Zum Schwimmen bleibt das Meer vor Patagonien (Bariloche) ganzjährig kühl: In keinem Monat erreicht der Badekomfort das Band „sehr gut“. Am wärmsten wird das Wasser im Januar mit rund 15.1 °C.
Januar und Februar sind die besten Monate in Bariloche für Wanderungen im Nahuel-Huapí-Nationalpark, wenn die Tage trocken und bis zu 23 Grad warm sind.
Im Januar und Februar eignen sich die Tageswanderungen zum Refugio Frey am Cerro Catedral besonders gut: Bei 23 Grad und nur rund 27-28 mm Niederschlag im Monat sind die Wege zum glazial geformten Bergsee trocken, und der Blick auf den Lago Nahuel Huapi öffnet sich bei klarem Himmel. Der Cerro Catedral ist auch Argentiniens bedeutendstes Skigebiet, das von Juli bis September läuft.
Argentiniens ältester Nationalpark umgibt Bariloche vollständig. Von Dezember bis März sind die Wander- und Wassersportwege zugänglich; die Mehrtagesroute Nahuel Huapi Traverse führt durch Wälder und über Pässe bis zu rund 1.500 m Höhe.
Die Tagestour zum Refugio Frey am Fuß des Cerro Catedral (rund 19 km von Bariloche) ist von Dezember bis März gut machbar. Im Winter (Juli bis September) wird Cerro Catedral zum Skigebiet mit Seilbahnen und über 48 km Pisten.
Der rund 550 km² große See direkt an Bariloche eignet sich von Dezember bis März für Bootsausflüge zur Isla Victoria und zu den Arrayan-Wäldern. Das Wasser ist auch im Hochsommer kalt; Baden ist eher nichts für Kälteempfindliche.
Die Innenstadt ist für ihre handgemachten Schokoladen bekannt; die Confiterías entlang der Mitre-Straße haben ganzjährig geöffnet und sind bei schlechtem Wetter ein guter Anlaufpunkt.
Von Juli bis September verwandelt sich Cerro Catedral zum aktivsten Wintersportzentrum Südamerikas mit Gondelbahnen und Pistenservice. Bariloche liegt auf der Südhalbkugel: Juli ist tiefer Winter mit Tageshöchsttemperaturen um 6 Grad.
Bariloche als Kleinstadt mit Chocolaterien, Bierbrauereien und Bergblick lässt sich von Dezember bis März bei mildem Wetter gut erkunden. Wintertouristen für das Skigebiet kommen hauptsächlich Juli bis September, wenn es um 6 Grad kalt und oft bewölkt ist.
Für Wanderungen, Bootsfahrten und Radtouren rund um Bariloche sind Dezember bis Februar am besten: trocken, bis zu 23 Grad tagsüber, lange Tage. März ist noch akzeptabel, aber die Regenmenge steigt auf rund 35 mm und die Tage werden kürzer.
Bariloche liegt auf der Ostseite der patagonischen Anden, die atlantische Westwinde abfangen; das Ergebnis sind sehr nasse Winter (über 150 mm im Juni) und vergleichsweise trockene Sommer. Wikipedia: Klima Bariloche
Im Januar, dem besten Reisemonat für Patagonien (Bariloche), haben diese Reiseziele ein ähnliches Klima.
Innerhalb Argentiniens gibt es weitere Reiseziele mit deutlich anderem Mikroklima im Januar.
Der Januar erreicht in Patagonien (Bariloche) den höchsten Komfortindex (78/100, Band „sehr-gut“). Tagsüber rund 23 °C bei etwa 28 mm Niederschlag im Monatsschnitt. Die Werte stammen aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse (1995–2024).
Den niedrigsten Komfortindex erreicht Patagonien (Bariloche) im Juni mit 46/100 (Band „akzeptabel“). Tagsüber liegen die Temperaturen bei rund 7 °C, der Niederschlag bei etwa 154 mm. Ob das eine Empfehlung gegen die Reise ist, hängt vom Reisemotiv ab, für Sightseeing kann ein kühlerer Monat passen.
Der nasseste Monat ist der Juni mit etwa 154 mm Niederschlag an 13 Regentagen. Am trockensten ist es im Dezember (22 mm, 3 Regentage). Die Differenz zeigt die saisonale Niederschlagsstruktur des Standorts.
Die mittleren Tagesmaxima schwanken zwischen 6 °C im kühlsten und 23 °C im wärmsten Monat, eine Jahresamplitude von 16 °C. Werte sind klimatologische 30-Jahres-Mittel, keine Tagesprognose.
Zum Baden ist das Meer in Patagonien (Bariloche) ganzjährig eher kühl. Am wärmsten wird es im Januar mit rund 15.1 °C. Werte aus der NASA-MUR-Satellitenanalyse (Mittel 2015–2024).
8 Monate am Stück erreichen in Patagonien (Bariloche) mindestens das Komfort-Band „sehr gut“: von September bis April. Das ist das verlässlichste Reisefenster im Jahr.
Im Januar ist „Mitte“ der beste 10-Tages-Block mit Komfortindex 81/100. Tagsüber rund 23 °C, nachts 7 °C, 4 mm Niederschlag und 7.1 Sonnenstunden pro Tag. Werte aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse, aggregiert in „Anfang“, „Mitte“ und „Ende“ pro Monat.
Die Werte sind klimatologische Mittelwerte über 30 Jahre (1995–2024) aus der Copernicus-ERA5-Reanalyse. Der Komfortindex folgt HCI:Beach (Scott et al. 2016) und gewichtet thermischen Komfort, Niederschlag, Bewölkung und Wind. Werte ≥ 60 gelten als sehr gut.
Die Meerestemperatur stammt aus der NASA-MUR-Analyse (Multi-scale Ultra-high Resolution SST, rund 1 km Auflösung), gemittelt über die Jahre 2015–2024. Der Baden-Score koppelt den Strand-Komfort an diese Wassertemperatur: zu kühles Meer lässt ihn gegen null fallen, weil kaltes Wasser das Schwimmen verhindert.