April bis Oktober
Über 7 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Temperatur, Niederschlag und Komfortindex für Dublin, Monat für Monat aus 30 Jahren ERA5-Daten. Bester Reisemonat im Jahresvergleich: Juni erreicht den höchsten Komfortindex (63/100). Tagsüber 17 °C, im Schnitt 50 mm Niederschlag.
Über 7 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Der wärmste Monat erreicht im Schnitt 19 °C tagsüber, der kühlste 8 °C.
Im Oktober fallen im langjährigen Schnitt 75 mm an 11 Regentagen.
Nur 41 mm Niederschlag im April, an 9 Tagen.
| Monat | Temperatur | Regen | Sonne | Komfortindex | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag | Nacht | Wasser | mm | Tage | Strand | Baden | Stadt | ||
| Jan Januar | 8 | 3 | 8.9 | 49 | 11 | 3.1 h | 58 | 0 | 64 |
| Feb Februar | 8 | 3 | 8.0 | 44 | 10 | 3.1 h | 57 | 0 | 63 |
| Mär März | 10 | 3 | 7.9 | 45 | 9 | 3.3 h | 59 | 0 | 65 |
| Apr April | 12 | 4 | 9.1 | 41 | 9 | 3.7 h | 61 | 0 | 69 |
| Mai Mai | 15 | 7 | 11.2 | 47 | 9 | 3.6 h | 62 | 0 | 70 |
| Jun Juni | 17 | 10 | 13.5 | 50 | 9 | 3.3 h | 63 | 0 | 73 |
| Jul Juli | 19 | 12 | 14.8 | 54 | 10 | 2.8 h | 63 | 0 | 75 |
| Aug August | 19 | 12 | 15.3 | 62 | 10 | 3.1 h | 63 | 0 | 75 |
| Sep September | 17 | 10 | 14.9 | 47 | 9 | 3.2 h | 62 | 0 | 72 |
| Okt Oktober | 14 | 8 | 13.5 | 75 | 11 | 3.1 h | 60 | 0 | 68 |
| Nov November | 10 | 5 | 12.0 | 72 | 11 | 3.1 h | 59 | 0 | 65 |
| Dez Dezember | 8 | 3 | 10.4 | 63 | 12 | 3.2 h | 58 | 0 | 64 |
Anfang Juni erreicht in Dublin mit 66/100 den höchsten Komfortindex im Jahr. Mindestens „sehr gut“ bleibt das Wetter von Anfang April bis Anfang November.
Zum Schwimmen bleibt das Meer vor Dublin ganzjährig kühl: In keinem Monat erreicht der Badekomfort das Band „sehr gut“. Am wärmsten wird das Wasser im August mit rund 15.3 °C.
Von Mai bis September ist Dublin am angenehmsten zu erkunden, wenn die Temperaturen auf 15 bis 19 °C steigen und die langen Abende zum Flanieren einladen.
Im Juni und Juli liegen die Tagestemperaturen in Dublin bei 17 bis 19 °C, was lange Fußwege durch das Stadtzentrum angenehm macht. Das Book of Kells in der Bibliothek des Trinity College ist das meistbesuchte Exponat der Stadt und ohne sommerliche Wartezeiten am besten frühmorgens zu sehen. Das Temple-Bar-Viertel südlich des Liffey ist abends belebt, der eigentliche Charakter Dublins zeigt sich aber in den ruhigeren Vierteln Docklands und Liberties. Selbst an regnerischen Tagen lohnt sich Dublin: Der Großteil der Sehenswürdigkeiten liegt eng zusammen, und die Irländer sind bekannt dafür, das Wetter nicht als Hindernis zu sehen.
Das illuminierte Evangeliar aus dem 9. Jahrhundert ist im Old Library des Trinity College zu sehen. Von Mai bis August am stärksten besucht, frühmorgens sind die Warteschlangen kürzer.
Das Besucherzentrum der Guinness-Brauerei in den Liberties ist ganzjährig geöffnet. Im Sommer lohnt es sich, Tickets vorab zu buchen; das Gravity Bar auf der Dachterrasse bietet Stadtpanorama.
Einer der größten innerstädtischen Parks Europas mit freilaufender Damhirschherde. Von Mai bis September: längere Öffnungszeiten und grüne Rasenflächen für Spaziergänge nach dem Abendessen.
Der Klippenpfad auf der Halbinsel Howth, rund 15 km nördlich des Stadtzentrums per DART erreichbar, bietet Meerblick auf das Irische Meer. Von Mai bis September ist der Weg am trockensten.
Das historische Gefängnis, in dem Anführer des Osteraufstands 1916 inhaftiert wurden, ist ein wichtiges Denkmal der irischen Unabhängigkeitsbewegung. Ganzjährig geöffnet, Führungen sollten im Sommer vorab gebucht werden.
Dublin hat keine ausgesprochene Schlechtwettersaison: Regen verteilt sich relativ gleichmäßig über das Jahr mit rund 45 bis 75 mm pro Monat. Der Sommer punktet mit wärmeren Temperaturen, längeren Tagen und mehr Außengastronomie rund um Temple Bar und Merrion Square. Im Juni und Juli sind es bis zu 19 °C tagsüber.
Festivals wie das Bloomsday am 16. Juni, das dem Roman Ulysses von James Joyce gewidmet ist, fallen in die beste Jahreszeit. Das Dublin Theatre Festival findet im Oktober statt. Museen und Galerien wie die National Gallery sind ganzjährig zugänglich und kostenfrei.
Im Juni, dem besten Reisemonat für Dublin, haben diese Reiseziele ein ähnliches Klima.
Der Juni erreicht in Dublin den höchsten Komfortindex (63/100, Band „sehr-gut“). Tagsüber rund 17 °C bei etwa 50 mm Niederschlag im Monatsschnitt. Die Werte stammen aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse (1995–2024).
Den niedrigsten Komfortindex erreicht Dublin im Februar mit 57/100 (Band „akzeptabel“). Tagsüber liegen die Temperaturen bei rund 8 °C, der Niederschlag bei etwa 44 mm. Ob das eine Empfehlung gegen die Reise ist, hängt vom Reisemotiv ab, für Sightseeing kann ein kühlerer Monat passen.
Der nasseste Monat ist der Oktober mit etwa 75 mm Niederschlag an 11 Regentagen. Am trockensten ist es im April (41 mm, 9 Regentage). Die Differenz zeigt die saisonale Niederschlagsstruktur des Standorts.
Die mittleren Tagesmaxima schwanken zwischen 8 °C im kühlsten und 19 °C im wärmsten Monat, eine Jahresamplitude von 11 °C. Werte sind klimatologische 30-Jahres-Mittel, keine Tagesprognose.
Zum Baden ist das Meer in Dublin ganzjährig eher kühl. Am wärmsten wird es im Januar mit rund 8.9 °C. Werte aus der NASA-MUR-Satellitenanalyse (Mittel 2015–2024).
7 Monate am Stück erreichen in Dublin mindestens das Komfort-Band „sehr gut“: von April bis Oktober. Das ist das verlässlichste Reisefenster im Jahr.
Im Juni ist „Anfang“ der beste 10-Tages-Block mit Komfortindex 66/100. Tagsüber rund 17 °C, nachts 9 °C, 17 mm Niederschlag und 3.8 Sonnenstunden pro Tag. Werte aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse, aggregiert in „Anfang“, „Mitte“ und „Ende“ pro Monat.
Die Werte sind klimatologische Mittelwerte über 30 Jahre (1995–2024) aus der Copernicus-ERA5-Reanalyse. Der Komfortindex folgt HCI:Beach (Scott et al. 2016) und gewichtet thermischen Komfort, Niederschlag, Bewölkung und Wind. Werte ≥ 60 gelten als sehr gut.
Die Meerestemperatur stammt aus der NASA-MUR-Analyse (Multi-scale Ultra-high Resolution SST, rund 1 km Auflösung), gemittelt über die Jahre 2015–2024. Der Baden-Score koppelt den Strand-Komfort an diese Wassertemperatur: zu kühles Meer lässt ihn gegen null fallen, weil kaltes Wasser das Schwimmen verhindert.