April bis September
Über 6 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Temperatur, Wassertemperatur und Komfortindex für Sylt, Monat für Monat. Bester Monat zum Baden: Im August liegt das Meer bei rund 18.6 °C, dazu 21 °C tagsüber.
Über 6 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Der wärmste Monat erreicht im Schnitt 21 °C tagsüber, der kühlste 4 °C.
Im August fallen im langjährigen Schnitt 80 mm an 10 Regentagen.
Nur 35 mm Niederschlag im März, an 7 Tagen.
| Monat | Temperatur | Regen | Sonne | Komfortindex | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag | Nacht | Wasser | mm | Tage | Strand | Baden | Stadt | ||
| Jan Januar | 4 | 0 | 4.7 | 52 | 11 | 2.8 h | 52 | 0 | 58 |
| Feb Februar | 4 | 0 | 3.9 | 41 | 9 | 3.2 h | 52 | 0 | 58 |
| Mär März | 7 | 1 | 4.9 | 35 | 7 | 4.1 h | 58 | 0 | 62 |
| Apr April | 11 | 5 | 7.6 | 37 | 7 | 5.2 h | 66 | 0 | 68 |
| Mai Mai | 15 | 8 | 11.7 | 44 | 8 | 5.0 h | 66 | 0 | 72 |
| Jun Juni | 18 | 12 | 15.6 | 55 | 8 | 4.5 h | 65 | 2 | 73 |
| Jul Juli | 20 | 14 | 17.8 | 60 | 10 | 4.8 h | 70 | 16 | 80 |
| Aug August | 21 | 14 | 18.6 | 80 | 10 | 4.9 h | 71 | 23 | 81 |
| Sep September | 18 | 12 | 16.9 | 70 | 10 | 4.2 h | 66 | 8 | 74 |
| Okt Oktober | 13 | 8 | 13.6 | 78 | 13 | 3.4 h | 60 | 0 | 67 |
| Nov November | 8 | 4 | 10.2 | 66 | 12 | 2.7 h | 55 | 0 | 61 |
| Dez Dezember | 5 | 1 | 7.0 | 62 | 12 | 2.6 h | 52 | 0 | 58 |
Ende Juli erreicht in Sylt mit 73/100 den höchsten Komfortindex im Jahr. Mindestens „sehr gut“ bleibt das Wetter von Ende März bis Anfang Oktober.
Zum Schwimmen bleibt das Meer vor Sylt ganzjährig kühl: In keinem Monat erreicht der Badekomfort das Band „sehr gut“. Am wärmsten wird das Wasser im August mit rund 18.6 °C.
Das Meer vor Sylt bleibt selbst im August mit knapp 19 Grad kühl zum Baden, für Strandtage im Strandkorb taugt Juni bis September am besten.
Im August klettert die Nordsee auf knapp 19 Grad, ihren Jahreshöchstwert, und am Weststrand von Westerland reihen sich die Strandkörbe. Wer es ruhiger mag, wandert bei Niedrigwasser ins Wattenmeer oder steigt auf die Uwe-Düne bei Kampen, mit gut 50 Metern der höchste Punkt der Insel. April ist der trockenste Monat, gut für lange Strandspaziergänge zur Hörnum Odde im Süden. Die Friesendörfer Keitum und Rantum lassen sich das ganze Halbjahr über zu Fuß erkunden.
Der breite Weststrand von Westerland mit seiner Promenade ist von Juni bis September am belebtesten. Die Strandkörbe stehen oft bis in den Oktober, auch wenn das Wasser dann nur noch rund 14 Grad hat.
Die Halbinsel Ellenbogen nördlich von List ist Deutschlands nördlichster Zipfel, eine flache Dünenlandschaft mit Sandbänken. Im Frühjahr und Herbst liegen hier oft Seehunde, eine Mautstraße führt hinaus.
Geführte Wattwanderungen ins UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer starten von Mai bis September bei Niedrigwasser, oft ab Keitum oder Hörnum. Festes Schuhwerk und ein Blick auf den Tidenkalender gehören dazu.
Das Friesendorf Keitum an der ruhigen Wattseite mit seinen reetgedeckten Kapitänshäusern und der Kirche St. Severin lohnt einen Nachmittag. Bei dem häufigen Wechselwetter im April und Mai ist es ein gutes Schlechtwetterziel.
Das Rote Kliff bei Kampen, ein rötlicher Steilhang über dem Strand, leuchtet in der tiefen Nachmittagssonne. Das schönste Licht gibt es von Mai bis September.
Der Windsurf World Cup am Brandenburger Strand in Westerland findet jährlich Ende September bis Anfang Oktober statt, die genauen Termine variieren. Wind ist auf Sylt das ganze Jahr verlässlich vorhanden.
Das Wasser erreicht im August seinen Höchstwert von knapp 19 Grad und bleibt selbst im Hochsommer frisch, richtiges Baden ist eher etwas für Abgehärtete. Zum Sonnen, für den Strandkorb und lange Spaziergänge taugt der Weststrand von Westerland von Juni bis September, am Saisonrand mit Wind auch noch im Oktober.
Von April bis Oktober sind die Tage mild genug für Wattwanderungen und Dünentouren, ohne dass die Hitze drückt. Das Wattenmeer ab Keitum, die Ellenbogen-Halbinsel bei List und das Morsum-Kliff im Osten lassen sich gut zu Fuß erkunden, im Frühjahr und Herbst auch mit Vogelzug über den Salzwiesen.
Die Friesendörfer Keitum und Rantum und das Erlebniszentrum Naturgewalten in List sind ganzjährig offen und bei den vielen Regentagen im Herbst ein verlässliches Ziel. Für Spaziergänge durch die reetgedeckten Dörfer sind die milderen, ruhigeren Wochen im Mai und September am angenehmsten.
Im August, dem besten Reisemonat für Sylt, haben diese Reiseziele ein ähnliches Klima.
Innerhalb Deutschlands gibt es weitere Reiseziele mit deutlich anderem Mikroklima im August.
Der August erreicht in Sylt den höchsten Komfortindex (71/100, Band „sehr-gut“). Tagsüber rund 21 °C bei etwa 80 mm Niederschlag im Monatsschnitt. Die Werte stammen aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse (1995–2024).
Den niedrigsten Komfortindex erreicht Sylt im Januar mit 52/100 (Band „akzeptabel“). Tagsüber liegen die Temperaturen bei rund 4 °C, der Niederschlag bei etwa 52 mm. Ob das eine Empfehlung gegen die Reise ist, hängt vom Reisemotiv ab, für Sightseeing kann ein kühlerer Monat passen.
Der nasseste Monat ist der August mit etwa 80 mm Niederschlag an 10 Regentagen. Am trockensten ist es im März (35 mm, 7 Regentage). Die Differenz zeigt die saisonale Niederschlagsstruktur des Standorts.
Die mittleren Tagesmaxima schwanken zwischen 4 °C im kühlsten und 21 °C im wärmsten Monat, eine Jahresamplitude von 17 °C. Werte sind klimatologische 30-Jahres-Mittel, keine Tagesprognose.
Zum Baden ist das Meer in Sylt ganzjährig eher kühl. Am wärmsten wird es im August mit rund 18.6 °C. Werte aus der NASA-MUR-Satellitenanalyse (Mittel 2015–2024).
6 Monate am Stück erreichen in Sylt mindestens das Komfort-Band „sehr gut“: von April bis September. Das ist das verlässlichste Reisefenster im Jahr.
Im Juli ist „Ende“ der beste 10-Tages-Block mit Komfortindex 73/100. Tagsüber rund 21 °C, nachts 15 °C, 23 mm Niederschlag und 4.9 Sonnenstunden pro Tag. Werte aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse, aggregiert in „Anfang“, „Mitte“ und „Ende“ pro Monat.
Die Werte sind klimatologische Mittelwerte über 30 Jahre (1995–2024) aus der Copernicus-ERA5-Reanalyse. Der Komfortindex folgt HCI:Beach (Scott et al. 2016) und gewichtet thermischen Komfort, Niederschlag, Bewölkung und Wind. Werte ≥ 60 gelten als sehr gut.
Die Meerestemperatur stammt aus der NASA-MUR-Analyse (Multi-scale Ultra-high Resolution SST, rund 1 km Auflösung), gemittelt über die Jahre 2015–2024. Der Baden-Score koppelt den Strand-Komfort an diese Wassertemperatur: zu kühles Meer lässt ihn gegen null fallen, weil kaltes Wasser das Schwimmen verhindert.