April bis Oktober
Über 7 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Temperatur, Niederschlag und Komfortindex für Seattle, Monat für Monat aus 30 Jahren ERA5-Daten. Bester Reisemonat im Jahresvergleich: Juli erreicht den höchsten Komfortindex (84/100). Tagsüber 25 °C, im Schnitt 10 mm Niederschlag.
Über 7 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Der wärmste Monat erreicht im Schnitt 25 °C tagsüber, der kühlste 8 °C.
Im November fallen im langjährigen Schnitt 133 mm an 15 Regentagen.
Nur 10 mm Niederschlag im Juli, an 2 Tagen.
| Monat | Temperatur | Regen | Sonne | Komfortindex | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag | Nacht | Wasser | mm | Tage | Strand | Baden | Stadt | ||
| Jan Januar | 8 | 3 | 8.6 | 116 | 15 | 2.6 h | 55 | 0 | 61 |
| Feb Februar | 9 | 3 | 8.2 | 77 | 12 | 3.3 h | 59 | 0 | 65 |
| Mär März | 12 | 5 | 8.4 | 86 | 13 | 3.1 h | 58 | 0 | 66 |
| Apr April | 15 | 7 | 9.3 | 58 | 10 | 3.8 h | 64 | 0 | 71 |
| Mai Mai | 18 | 10 | 10.7 | 40 | 7 | 4.2 h | 68 | 0 | 76 |
| Jun Juni | 21 | 12 | 11.8 | 30 | 6 | 4.6 h | 71 | 0 | 81 |
| Jul Juli | 25 | 15 | 12.7 | 10 | 2 | 6.8 h | 84 | 0 | 92 |
| Aug August | 25 | 15 | 13.3 | 18 | 3 | 6.6 h | 82 | 0 | 92 |
| Sep September | 21 | 13 | 12.7 | 34 | 6 | 5.8 h | 75 | 0 | 83 |
| Okt Oktober | 16 | 9 | 11.5 | 83 | 11 | 4.0 h | 64 | 0 | 71 |
| Nov November | 11 | 5 | 10.3 | 133 | 15 | 3.0 h | 56 | 0 | 64 |
| Dez Dezember | 8 | 3 | 9.2 | 123 | 15 | 2.6 h | 54 | 0 | 60 |
Ende Juli erreicht in Seattle mit 88/100 den höchsten Komfortindex im Jahr. Mindestens „sehr gut“ bleibt das Wetter von Ende März bis Ende Oktober.
Zum Schwimmen bleibt das Meer vor Seattle ganzjährig kühl: In keinem Monat erreicht der Badekomfort das Band „sehr gut“. Am wärmsten wird das Wasser im August mit rund 13.3 °C.
Juli und August sind in Seattle verlässlich trocken und sonnig, der Rest des Jahres steht im Zeichen des Pazifik-Regens.
Von Juli bis Anfang September öffnet sich in Seattle das einzige verlässliche Schönwetterfenster: 25 Grad tagsüber, nur zwei bis drei Regentage im Monat, lange Abende am Wasser. Dann lohnt sich die Fähre vom Colman Dock nach Bainbridge Island, der Aufstieg im Discovery Park zur Leuchtfeuerspitze und der Blick vom Kerry Park auf Downtown und Mount Rainier. Außerhalb dieses Fensters fällt mehr Regen als in Hamburg, von November bis Januar an jedem zweiten Tag.
Der älteste durchgehend betriebene Bauernmarkt der USA läuft das ganze Jahr. Ein verregneter Märzvormittag in den überdachten Gängen ist die ehrlichste Seattle-Erfahrung, der Sommer drängt sich draußen am Fischwurf-Stand.
Die Wildblumenwiesen in Paradise blühen typischerweise von Mitte Juli bis Mitte August, vorher liegt oft noch Schnee. Ein Tagesausflug ab Seattle dauert mit Anfahrt rund drei Stunden pro Strecke.
Die Glasinstallationen unter der Space Needle funktionieren bei jedem Wetter, gerade an Regentagen im Februar oder November ein lohnendes Innenprogramm. Kombiticket mit Space-Needle-Aufstieg ist üblich.
Der kostenlose Skulpturenpark des Seattle Art Museum verbindet sich mit dem Uferweg Richtung Magnolia. Im Mai und Juni mit längeren Abenden besonders angenehm, die Sicht reicht bei klarer Luft bis zu den Olympic Mountains.
Von Juni bis September verlässlich machbar, Verleih am Agua Verde oder bei Northwest Outdoor Center. Die Hausboot-Reihen entlang Westlake sind die ruhigere Route, der Blick zurück auf die Skyline der Hingucker.
Die 35-Minuten-Überfahrt vom Colman Dock kostet als Fußgänger wenig und ist ganzjährig im Takt. An einem klaren Julitag der einfachste Weg, Mount Rainier, Downtown und Puget Sound in einer Stunde zu sehen.
Zu Fuß funktioniert Seattle am besten von Juni bis September, wenn die Mittagstemperaturen zwischen 21 und 25 Grad liegen und der Regen pausiert. Die Hügel zwischen Capitol Hill, First Hill und Downtown sind im trockenen Sommer machbar, im nassen Winter klebt der Asphalt und die Sicht auf die Berge fehlt.
Mount Rainier, der Olympic National Park und die North Cascades sind erst ab Juli durchgehend zugänglich, davor liegen viele Höhenwege unter Schnee. Die Wildblumenfenster in Paradise und am Sunrise-Visitor-Center fallen meist in die zweite Julihälfte und die erste Augustwoche.
Pike Place Market, das Museum of Pop Culture und die Glaskunst im Chihuly-Garten sind wetterunabhängig. Wer Seattles Musikgeschichte von Hendrix bis Grunge nachgehen will, hat im verregneten Februar mehr Ruhe in den Ausstellungen als an einem Augustnachmittag.
Seattle liegt im Regenschatten der Olympic Mountains, bekommt dadurch deutlich weniger Niederschlag als die Küste der Olympic Peninsula, aber die feuchte Pazifikluft sorgt von Oktober bis Mai für die typische graue Dauernässe. Wikipedia: Climate of Seattle
Im Juli, dem besten Reisemonat für Seattle, haben diese Reiseziele ein ähnliches Klima.
Innerhalb USAs gibt es weitere Reiseziele mit deutlich anderem Mikroklima im Juli.
Der Juli erreicht in Seattle den höchsten Komfortindex (84/100, Band „ideal“). Tagsüber rund 25 °C bei etwa 10 mm Niederschlag im Monatsschnitt. Die Werte stammen aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse (1995–2024).
Den niedrigsten Komfortindex erreicht Seattle im Dezember mit 54/100 (Band „akzeptabel“). Tagsüber liegen die Temperaturen bei rund 8 °C, der Niederschlag bei etwa 123 mm. Ob das eine Empfehlung gegen die Reise ist, hängt vom Reisemotiv ab, für Sightseeing kann ein kühlerer Monat passen.
Der nasseste Monat ist der November mit etwa 133 mm Niederschlag an 15 Regentagen. Am trockensten ist es im Juli (10 mm, 2 Regentage). Die Differenz zeigt die saisonale Niederschlagsstruktur des Standorts.
Die mittleren Tagesmaxima schwanken zwischen 8 °C im kühlsten und 25 °C im wärmsten Monat, eine Jahresamplitude von 17 °C. Werte sind klimatologische 30-Jahres-Mittel, keine Tagesprognose.
Zum Baden ist das Meer in Seattle ganzjährig eher kühl. Am wärmsten wird es im Januar mit rund 8.6 °C. Werte aus der NASA-MUR-Satellitenanalyse (Mittel 2015–2024).
7 Monate am Stück erreichen in Seattle mindestens das Komfort-Band „sehr gut“: von April bis Oktober. Das ist das verlässlichste Reisefenster im Jahr.
Im Juli ist „Ende“ der beste 10-Tages-Block mit Komfortindex 88/100. Tagsüber rund 26 °C, nachts 15 °C, 2 mm Niederschlag und 7.6 Sonnenstunden pro Tag. Werte aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse, aggregiert in „Anfang“, „Mitte“ und „Ende“ pro Monat.
Die Werte sind klimatologische Mittelwerte über 30 Jahre (1995–2024) aus der Copernicus-ERA5-Reanalyse. Der Komfortindex folgt HCI:Beach (Scott et al. 2016) und gewichtet thermischen Komfort, Niederschlag, Bewölkung und Wind. Werte ≥ 60 gelten als sehr gut.
Die Meerestemperatur stammt aus der NASA-MUR-Analyse (Multi-scale Ultra-high Resolution SST, rund 1 km Auflösung), gemittelt über die Jahre 2015–2024. Der Baden-Score koppelt den Strand-Komfort an diese Wassertemperatur: zu kühles Meer lässt ihn gegen null fallen, weil kaltes Wasser das Schwimmen verhindert.