Januar bis Dezember
Über 12 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Temperatur, Niederschlag und Komfortindex für Kilimandscharo (Moshi), Monat für Monat aus 30 Jahren ERA5-Daten. Bester Reisemonat im Jahresvergleich: September erreicht den höchsten Komfortindex (80/100). Tagsüber 28 °C, im Schnitt 15 mm Niederschlag.
Über 12 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Der wärmste Monat erreicht im Schnitt 32 °C tagsüber, der kühlste 25 °C.
Im April fallen im langjährigen Schnitt 148 mm an 14 Regentagen.
Nur 8 mm Niederschlag im Juli, an 1 Tagen.
| Monat | Temperatur | Regen | Sonne | Komfortindex | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag | Nacht | mm | Tage | Strand | Stadt | ||
| Jan Januar | 32 | 18 | 71 | 8 | 4.4 h | 75 | 71 |
| Feb Februar | 32 | 18 | 56 | 7 | 4.7 h | 76 | 70 |
| Mär März | 31 | 19 | 112 | 11 | 4.1 h | 71 | 67 |
| Apr April | 28 | 19 | 148 | 14 | 2.7 h | 67 | 73 |
| Mai Mai | 26 | 17 | 71 | 9 | 3.3 h | 71 | 82 |
| Jun Juni | 25 | 15 | 28 | 3 | 3.9 h | 73 | 87 |
| Jul Juli | 25 | 15 | 8 | 1 | 4.4 h | 76 | 90 |
| Aug August | 26 | 15 | 16 | 1 | 4.8 h | 76 | 87 |
| Sep September | 28 | 16 | 15 | 1 | 5.7 h | 80 | 86 |
| Okt Oktober | 30 | 17 | 39 | 4 | 4.9 h | 80 | 80 |
| Nov November | 30 | 19 | 86 | 9 | 3.8 h | 73 | 73 |
| Dez Dezember | 31 | 19 | 75 | 9 | 4.1 h | 75 | 71 |
In Kilimandscharo (Moshi) bleibt der Komfortindex ganzjährig mindestens „sehr gut“. Der Jahres-Höchstwert liegt bei 82/100, erreicht Anfang September.
Die lange Trockenzeit von Juli bis Oktober und die kurze von Januar bis Februar bieten die verlässlichsten Gipfeltage am Kilimandscharo.
Zwischen Juli und Ende September bleibt der Himmel über dem Kilimandscharo verlässlich trocken, die Machame- und Lemosho-Route sind dann am stärksten gebucht. Wer flexibel ist, weicht auf Januar und Februar aus: kürzere Trockenzeit, weniger Trekker auf der Marangu-Route, gleiche Gipfelaussicht. Moshi selbst lässt sich an zwei Tagen vor oder nach dem Trek erkunden, mit einer Kaffeefarm-Tour am Hang und den Materuni-Wasserfällen als Eingewöhnung an die Höhe.
Sechs- bis siebentägige Route über das Shira-Plateau zum Uhuru Peak auf 5.895 m. In der langen Trockenzeit von Juli bis September am stärksten frequentiert, dafür mit guter Akklimatisationskurve.
Siebentägige Variante von Westen, gilt unter Veranstaltern als die mit der besten Akklimatisation. August und September sind hier die ruhigsten verlässlich trockenen Wochen, dafür teurer als Marangu.
Klassische fünf- bis sechstägige Hütten-Route, dadurch wetterunabhängiger und in Januar und Februar eine sinnvolle Wahl, wenn nachts noch Schauer in der kurzen Trockenzeit durchziehen können.
Wasserfall in den Vorbergen über Moshi, gut als halbtägige Akklimatisationswanderung am Anreisetag. Ganzjährig zugänglich, in der langen Regenzeit von März bis Mai sind die Pfade allerdings rutschig.
Knapp 4.600 m hoher Vulkan im Arusha-Nationalpark, häufig als drei- bis viertägige Akklimatisationsbesteigung eine bis zwei Wochen vor dem Kibo eingeplant. Trocken am verlässlichsten von Juli bis Oktober.
Auf den fruchtbaren Südhängen um Moshi und Mbahe bauen die Chagga seit Generationen Arabica an. Halbtages-Touren mit Röstung und Verkostung passen gut in die Trockenzeit von Juni bis Oktober.
Zwischen Juli und September liegen die Tageswerte am Bergfuß bei 25 bis 26 Grad und der Niederschlag geht auf praktisch null zurück, was Machame und Lemosho zur Hauptsaison macht. Januar und Februar sind ähnlich trocken, etwas wärmer und weniger ausgebucht. Auch Mount Meru im Arusha-Nationalpark eignet sich in beiden Fenstern als Akklimatisationsgipfel.
Auf den Hängen um Moshi lebt das Volk der Chagga, deren Kaffeefarmen sich besonders in der langen Trockenzeit zwischen Juni und Oktober gut besuchen lassen. Touren in Materuni oder Mbahe erklären Anbau und Röstung. In der Regenzeit von März bis Mai werden die roten Pfade rund um die Farmen rutschig und Verkostungen unter offenem Dach fallen häufig aus.
Die zwei Regenzeiten am Kilimandscharo folgen der Innertropischen Konvergenzzone, die im April und im November über Nord-Tansania zieht und die lange beziehungsweise kurze Regenzeit auslöst. Wikipedia: Kilimandscharo
Im September, dem besten Reisemonat für Kilimandscharo (Moshi), haben diese Reiseziele ein ähnliches Klima.
Innerhalb Tansanias gibt es weitere Reiseziele mit deutlich anderem Mikroklima im September.
Der September erreicht in Kilimandscharo (Moshi) den höchsten Komfortindex (80/100, Band „ideal“). Tagsüber rund 28 °C bei etwa 15 mm Niederschlag im Monatsschnitt. Die Werte stammen aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse (1995–2024).
Den niedrigsten Komfortindex erreicht Kilimandscharo (Moshi) im April mit 67/100 (Band „sehr-gut“). Tagsüber liegen die Temperaturen bei rund 28 °C, der Niederschlag bei etwa 148 mm. Ob das eine Empfehlung gegen die Reise ist, hängt vom Reisemotiv ab, für Sightseeing kann ein kühlerer Monat passen.
Der nasseste Monat ist der April mit etwa 148 mm Niederschlag an 14 Regentagen. Am trockensten ist es im Juli (8 mm, 1 Regentage). Die Differenz zeigt die saisonale Niederschlagsstruktur des Standorts.
Die mittleren Tagesmaxima schwanken zwischen 25 °C im kühlsten und 32 °C im wärmsten Monat, eine Jahresamplitude von 7 °C. Werte sind klimatologische 30-Jahres-Mittel, keine Tagesprognose.
12 Monate am Stück erreichen in Kilimandscharo (Moshi) mindestens das Komfort-Band „sehr gut“: von Januar bis Dezember. Das ist das verlässlichste Reisefenster im Jahr.
Im September ist „Anfang“ der beste 10-Tages-Block mit Komfortindex 82/100. Tagsüber rund 27 °C, nachts 16 °C, 1 mm Niederschlag und 5.4 Sonnenstunden pro Tag. Werte aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse, aggregiert in „Anfang“, „Mitte“ und „Ende“ pro Monat.
Die Werte sind klimatologische Mittelwerte über 30 Jahre (1995–2024) aus der Copernicus-ERA5-Reanalyse. Der Komfortindex folgt HCI:Beach (Scott et al. 2016) und gewichtet thermischen Komfort, Niederschlag, Bewölkung und Wind. Werte ≥ 60 gelten als sehr gut.