Januar bis Dezember
Über 12 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Temperatur, Niederschlag und Komfortindex für Madeira, Monat für Monat aus 30 Jahren ERA5-Daten. Bester Reisemonat im Jahresvergleich: August erreicht den höchsten Komfortindex (86/100). Tagsüber 26 °C, im Schnitt 3 mm Niederschlag.
Über 12 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Der wärmste Monat erreicht im Schnitt 26 °C tagsüber, der kühlste 19 °C.
Im Dezember fallen im langjährigen Schnitt 86 mm an 10 Regentagen.
Nur 3 mm Niederschlag im August, an 1 Tagen.
| Monat | Temperatur | Regen | Sonne | Komfortindex | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag | Nacht | Wasser | mm | Tage | Strand | Baden | Stadt | ||
| Jan Januar | 19 | 15 | 19.1 | 62 | 7 | 4.2 h | 67 | 26 | 77 |
| Feb Februar | 19 | 14 | 18.4 | 61 | 6 | 4.7 h | 67 | 20 | 75 |
| Mär März | 19 | 15 | 18.2 | 65 | 6 | 4.7 h | 68 | 19 | 78 |
| Apr April | 20 | 15 | 18.6 | 43 | 5 | 4.7 h | 68 | 23 | 78 |
| Mai Mai | 21 | 17 | 19.6 | 15 | 3 | 5.3 h | 75 | 34 | 85 |
| Jun Juni | 23 | 19 | 20.9 | 17 | 2 | 6.1 h | 79 | 48 | 87 |
| Jul Juli | 25 | 20 | 22.2 | 4 | 1 | 7.3 h | 85 | 66 | 93 |
| Aug August | 26 | 21 | 23.2 | 3 | 1 | 7.4 h | 86 | 77 | 94 |
| Sep September | 25 | 21 | 23.6 | 24 | 4 | 5.5 h | 77 | 74 | 89 |
| Okt Oktober | 24 | 20 | 23.0 | 77 | 7 | 4.7 h | 71 | 63 | 83 |
| Nov November | 22 | 17 | 21.7 | 84 | 9 | 4.4 h | 68 | 49 | 80 |
| Dez Dezember | 20 | 16 | 20.3 | 86 | 10 | 4.2 h | 67 | 35 | 77 |
In Madeira bleibt der Komfortindex ganzjährig mindestens „sehr gut“. Der Jahres-Höchstwert liegt bei 87/100, erreicht Mitte Juli.
Die Badesaison in Madeira läuft von Juli bis Oktober: In diesen 4 Monaten erreicht der Badekomfort mindestens „sehr gut“. Am wärmsten ist das Meer im September mit rund 23.6 °C. Außerhalb dieser Zeit ist das Wasser für die meisten zu kühl zum Schwimmen.
Von Juni bis September sind Levadawanderungen durch Madeiras Lorbeerwälder und der Aufstieg zum Pico Ruivo bei kaum Regen am zuverlässigsten.
Im Juli und August ist Madeira auf der Nordseite der Insel fast regenfrei, die Levadawanderwege wie die Levada do Caldeirão Verde führen durch UNESCO-geschützte Lorbeerwälder, und der Aufstieg von Achada do Teixeira zum Gipfelbereich des Pico Ruivo lässt sich ohne Regen gut in einem halben Tag erledigen. Mai und September sind ruhiger und bringen blühende Vegetation.
Das Netz historischer Bewässerungskanäle (Levadas) zieht sich durch die gesamte Insel und bietet Wanderrouten durch Lorbeer- und Heidewälder des UNESCO-Weltnaturerbes. Klassische Routen wie die Levada do Caldeirão Verde sind von März bis November begehbar.
Der höchste Gipfel Madeiras liegt auf rund 1.862 m und ist von Achada do Teixeira per Wanderweg in etwa einer Stunde erreichbar. Von Mai bis September ist der Weg in der Regel schneefrei und trocken.
Das Hochplateau im Westen der Insel liegt auf rund 1.400 m und kontrastiert die bewaldeten Nordhänge mit offenem Grasland. Im Frühjahr von April bis Mai blühen Wildblumen auf dem Plateau.
Das Dorf Santana an der Nordküste ist bekannt für seine A-förmigen Strohgedeckten Häuser, die in Portugal einmalig sind. Das Dorf ist ganzjährig zugänglich.
Die Panoramastraße entlang der Nordküste führt an Steilklippen und durch Tunnel am Hang entlang. Die dramatischsten Aussichtspunkte sind von April bis Oktober bei gutem Licht besonders eindrucksvoll.
Sandstrände im klassischen Sinne gibt es auf Madeira kaum; die Lavapools von Porto Moniz an der Nordküste und der Strand von Machico an der Ostküste sind die bekanntesten Badestellen. Von Juli bis September sind sie bei 25 bis 26 Grad angenehm nutzbar.
Levadatouren, Gipfelbesteigungen und die Hochplateau-Landschaft des Paul da Serra sind von April bis Oktober am zuverlässigsten zu erkunden. August ist mit kaum Niederschlag und 7 bis 8 Sonnenstunden am Tag die stabilste Zeit.
Madeiras Klima ist stark durch das Gebirge geprägt: Die Nordseite der Insel fängt atlantische Wolken ab und ist deutlich feuchter als die sonnenreiche Südküste. Wikipedia: Klima Madeiras
Im August, dem besten Reisemonat für Madeira, haben diese Reiseziele ein ähnliches Klima.
Innerhalb Portugals gibt es weitere Reiseziele mit deutlich anderem Mikroklima im August.
Der August erreicht in Madeira den höchsten Komfortindex (86/100, Band „ideal“). Tagsüber rund 26 °C bei etwa 3 mm Niederschlag im Monatsschnitt. Die Werte stammen aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse (1995–2024).
Den niedrigsten Komfortindex erreicht Madeira im Januar mit 67/100 (Band „sehr-gut“). Tagsüber liegen die Temperaturen bei rund 19 °C, der Niederschlag bei etwa 62 mm. Ob das eine Empfehlung gegen die Reise ist, hängt vom Reisemotiv ab, für Sightseeing kann ein kühlerer Monat passen.
Der nasseste Monat ist der Dezember mit etwa 86 mm Niederschlag an 10 Regentagen. Am trockensten ist es im August (3 mm, 1 Regentage). Die Differenz zeigt die saisonale Niederschlagsstruktur des Standorts.
Die mittleren Tagesmaxima schwanken zwischen 19 °C im kühlsten und 26 °C im wärmsten Monat, eine Jahresamplitude von 7 °C. Werte sind klimatologische 30-Jahres-Mittel, keine Tagesprognose.
Am wärmsten ist das Meer im August mit rund 23.2 °C, dem besten Monat zum Baden (Badekomfort 77/100). In 4 von 12 Monaten erreicht das Badewasser mindestens das Band „sehr gut“. Die Wassertemperatur stammt aus der NASA-MUR-Satellitenanalyse (Mittel 2015–2024).
Die Badesaison in Madeira reicht von Juli bis Oktober: 4 Monate, in denen der Badekomfort mindestens das Band „sehr gut“ erreicht. Außerhalb dieser Zeit ist das Meer für die meisten zu kühl zum Schwimmen.
12 Monate am Stück erreichen in Madeira mindestens das Komfort-Band „sehr gut“: von Januar bis Dezember. Das ist das verlässlichste Reisefenster im Jahr.
Im Juli ist „Mitte“ der beste 10-Tages-Block mit Komfortindex 87/100. Tagsüber rund 25 °C, nachts 20 °C, 1 mm Niederschlag und 7.9 Sonnenstunden pro Tag. Werte aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse, aggregiert in „Anfang“, „Mitte“ und „Ende“ pro Monat.
Die Werte sind klimatologische Mittelwerte über 30 Jahre (1995–2024) aus der Copernicus-ERA5-Reanalyse. Der Komfortindex folgt HCI:Beach (Scott et al. 2016) und gewichtet thermischen Komfort, Niederschlag, Bewölkung und Wind. Werte ≥ 60 gelten als sehr gut.
Die Meerestemperatur stammt aus der NASA-MUR-Analyse (Multi-scale Ultra-high Resolution SST, rund 1 km Auflösung), gemittelt über die Jahre 2015–2024. Der Baden-Score koppelt den Strand-Komfort an diese Wassertemperatur: zu kühles Meer lässt ihn gegen null fallen, weil kaltes Wasser das Schwimmen verhindert.