Januar bis Dezember
Über 12 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Temperatur, Niederschlag und Komfortindex für Tokio, Monat für Monat aus 30 Jahren ERA5-Daten. Bester Reisemonat im Jahresvergleich: Dezember erreicht den höchsten Komfortindex (73/100). Tagsüber 12 °C, im Schnitt 50 mm Niederschlag.
Über 12 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Der wärmste Monat erreicht im Schnitt 31 °C tagsüber, der kühlste 10 °C.
Im Oktober fallen im langjährigen Schnitt 206 mm an 10 Regentagen.
Nur 47 mm Niederschlag im Januar, an 4 Tagen.
| Monat | Temperatur | Regen | Sonne | Komfortindex | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag | Nacht | Wasser | mm | Tage | Strand | Baden | Stadt | ||
| Jan Januar | 10 | 3 | 14.7 | 47 | 4 | 7.3 h | 71 | 0 | 71 |
| Feb Februar | 10 | 3 | 13.4 | 47 | 5 | 6.1 h | 68 | 0 | 70 |
| Mär März | 14 | 6 | 13.3 | 91 | 8 | 5.3 h | 65 | 0 | 69 |
| Apr April | 19 | 11 | 15.2 | 114 | 8 | 4.6 h | 65 | 0 | 73 |
| Mai Mai | 23 | 16 | 18.3 | 117 | 9 | 3.7 h | 65 | 18 | 79 |
| Jun Juni | 26 | 20 | 21.2 | 141 | 10 | 2.4 h | 63 | 41 | 78 |
| Jul Juli | 30 | 24 | 24.4 | 123 | 9 | 3.1 h | 68 | 67 | 72 |
| Aug August | 31 | 25 | 26.4 | 144 | 8 | 4.2 h | 72 | 72 | 69 |
| Sep September | 27 | 22 | 25.1 | 181 | 10 | 3.9 h | 68 | 68 | 76 |
| Okt Oktober | 22 | 16 | 22.3 | 206 | 10 | 4.7 h | 66 | 52 | 76 |
| Nov November | 17 | 10 | 19.2 | 77 | 6 | 5.7 h | 69 | 28 | 75 |
| Dez Dezember | 12 | 5 | 16.7 | 50 | 4 | 7.1 h | 73 | 6 | 73 |
Anfang Januar erreicht in Tokio mit 74/100 den höchsten Komfortindex im Jahr. Mindestens „sehr gut“ bleibt das Wetter von Mitte Oktober bis Ende September.
Die Badesaison in Tokio läuft von Juli bis September: In diesen 3 Monaten erreicht der Badekomfort mindestens „sehr gut“. Am wärmsten ist das Meer im August mit rund 26.4 °C. Außerhalb dieser Zeit ist das Wasser für die meisten zu kühl zum Schwimmen.
Für Tokio zu Fuß sind März bis Mai die verlässlichste Zeit, wenn die Kirschblüte blüht und die Temperaturen noch nicht die sommerliche Schwüle erreicht haben.
Ende März bis Anfang April blühen Tokios Somei-Yoshino-Kirschbäume auf, und Shinjuku Gyoen sowie der Sumida-Park in Asakusa füllen sich mit Picknickgruppen: die Temperaturen liegen um 13 bis 18 Grad, Regen ist möglich, aber Blaupausen mit Kirschblütenkulisse sind in dieser Zeit am wahrscheinlichsten. Von Mitte Juni bis Mitte Juli setzt der Tsuyu ein, der die Sonne mit häufigem Landregen verdeckt.
Der bekannteste Tempel Tokios liegt im historischen Viertel Asakusa. Im April ist er von blühenden Kirschbäumen entlang der Nakamise-Einkaufsstraße gerahmt; Oktober und November bringen ruhigeres Publikum und angenehme 15 bis 22 Grad.
Der weitläufige Park vereint japanische, französische und englische Gartenanlagen. Zur Kirschblüte Ende März bis Anfang April blühen hier verschiedene Sorten über einen längeren Zeitraum als anderswo in Tokio.
Der Fischmarkt-Außenbereich rund um Tsukiji ist das ganze Jahr zugänglich. Morgens zwischen 6 und 9 Uhr ist das Angebot am frischesten; in den kühlen Monaten Oktober bis April ist das frühe Aufstehen weniger strapaziös.
Im November leuchten im Rikugien-Garten im Norden Tokios die Momiji-Ahornbäume in Orange und Rot. Die Temperaturen fallen auf rund 17 Grad, was das Schlendern durch den Strollanlagen angenehm macht.
Der dem Kaiser Meiji gewidmete Shinto-Schrein liegt inmitten eines dichten Waldes in Harajuku. Ganzjährig besucht, aber im Sommer mit bis zu 31 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit weniger angenehm als im Frühjahr oder Herbst.
Tokio zu Fuß ist zwischen März und Mai sowie Oktober und November am angenehmsten, wenn die Temperaturen zwischen 13 und 23 Grad liegen. Juli und August mit bis zu 31 Grad und knapp 80 Prozent Luftfeuchtigkeit machen längere Wege durch Shibuya oder Asakusa anstrengend.
Die Kirschblütenzeit Ende März bis Anfang April und die Herbstlaubsaison im November sind Tokios kulturelle Hochsaisons. Beide Fenster bieten angenehme Temperaturen für Tempelbesuche, Museen und Parks, allerdings auch die höchsten Besucherzahlen.
Tokio liegt in der Kanto-Region und hat ein humides Subtropklima mit ausgeprägter Regenzeit (Tsuyu) von Anfang Juni bis Mitte Juli sowie heißen, schwülen Sommern durch den Einfluss des Pazifiks. Wikipedia: Klima Japans
Im Dezember, dem besten Reisemonat für Tokio, haben diese Reiseziele ein ähnliches Klima.
Innerhalb Japans gibt es weitere Reiseziele mit deutlich anderem Mikroklima im Dezember.
Der Dezember erreicht in Tokio den höchsten Komfortindex (73/100, Band „sehr-gut“). Tagsüber rund 12 °C bei etwa 50 mm Niederschlag im Monatsschnitt. Die Werte stammen aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse (1995–2024).
Den niedrigsten Komfortindex erreicht Tokio im Juni mit 63/100 (Band „sehr-gut“). Tagsüber liegen die Temperaturen bei rund 26 °C, der Niederschlag bei etwa 141 mm. Ob das eine Empfehlung gegen die Reise ist, hängt vom Reisemotiv ab, für Sightseeing kann ein kühlerer Monat passen.
Der nasseste Monat ist der Oktober mit etwa 206 mm Niederschlag an 10 Regentagen. Am trockensten ist es im Januar (47 mm, 4 Regentage). Die Differenz zeigt die saisonale Niederschlagsstruktur des Standorts.
Die mittleren Tagesmaxima schwanken zwischen 10 °C im kühlsten und 31 °C im wärmsten Monat, eine Jahresamplitude von 21 °C. Werte sind klimatologische 30-Jahres-Mittel, keine Tagesprognose.
Am wärmsten ist das Meer im August mit rund 26.4 °C, dem besten Monat zum Baden (Badekomfort 72/100). In 3 von 12 Monaten erreicht das Badewasser mindestens das Band „sehr gut“. Die Wassertemperatur stammt aus der NASA-MUR-Satellitenanalyse (Mittel 2015–2024).
Die Badesaison in Tokio reicht von Juli bis September: 3 Monate, in denen der Badekomfort mindestens das Band „sehr gut“ erreicht. Außerhalb dieser Zeit ist das Meer für die meisten zu kühl zum Schwimmen.
12 Monate am Stück erreichen in Tokio mindestens das Komfort-Band „sehr gut“: von Januar bis Dezember. Das ist das verlässlichste Reisefenster im Jahr.
Im Januar ist „Anfang“ der beste 10-Tages-Block mit Komfortindex 74/100. Tagsüber rund 10 °C, nachts 3 °C, 8 mm Niederschlag und 8.1 Sonnenstunden pro Tag. Werte aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse, aggregiert in „Anfang“, „Mitte“ und „Ende“ pro Monat.
Die Werte sind klimatologische Mittelwerte über 30 Jahre (1995–2024) aus der Copernicus-ERA5-Reanalyse. Der Komfortindex folgt HCI:Beach (Scott et al. 2016) und gewichtet thermischen Komfort, Niederschlag, Bewölkung und Wind. Werte ≥ 60 gelten als sehr gut.
Die Meerestemperatur stammt aus der NASA-MUR-Analyse (Multi-scale Ultra-high Resolution SST, rund 1 km Auflösung), gemittelt über die Jahre 2015–2024. Der Baden-Score koppelt den Strand-Komfort an diese Wassertemperatur: zu kühles Meer lässt ihn gegen null fallen, weil kaltes Wasser das Schwimmen verhindert.