Januar bis Dezember
Über 12 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Temperatur, Niederschlag und Komfortindex für Kyoto, Monat für Monat aus 30 Jahren ERA5-Daten. Bester Reisemonat im Jahresvergleich: September erreicht den höchsten Komfortindex (73/100). Tagsüber 29 °C, im Schnitt 147 mm Niederschlag.
Über 12 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Der wärmste Monat erreicht im Schnitt 33 °C tagsüber, der kühlste 9 °C.
Im Juli fallen im langjährigen Schnitt 186 mm an 10 Regentagen.
Nur 45 mm Niederschlag im Januar, an 6 Tagen.
| Monat | Temperatur | Regen | Sonne | Komfortindex | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag | Nacht | mm | Tage | Strand | Stadt | ||
| Jan Januar | 9 | 2 | 45 | 6 | 5.4 h | 66 | 68 |
| Feb Februar | 10 | 2 | 55 | 7 | 4.9 h | 65 | 67 |
| Mär März | 14 | 5 | 88 | 8 | 4.8 h | 64 | 70 |
| Apr April | 20 | 10 | 103 | 8 | 4.5 h | 66 | 74 |
| Mai Mai | 25 | 15 | 122 | 8 | 3.9 h | 69 | 82 |
| Jun Juni | 28 | 20 | 147 | 9 | 2.4 h | 64 | 74 |
| Jul Juli | 32 | 24 | 186 | 10 | 3.1 h | 61 | 60 |
| Aug August | 33 | 25 | 149 | 8 | 4.4 h | 67 | 61 |
| Sep September | 29 | 21 | 147 | 8 | 4.3 h | 73 | 76 |
| Okt Oktober | 23 | 15 | 111 | 7 | 5.3 h | 71 | 81 |
| Nov November | 17 | 9 | 64 | 6 | 5.8 h | 71 | 77 |
| Dez Dezember | 11 | 4 | 48 | 6 | 6.0 h | 70 | 72 |
Mitte September erreicht in Kyoto mit 74/100 den höchsten Komfortindex im Jahr. Mindestens „sehr gut“ bleibt das Wetter von Ende Juli bis Mitte Juni.
Für Tempelrundgänge zu Fuß sind Oktober und der beginnende November am besten, dazu kommt die Kirschblüte um Anfang April.
Anfang April säumt die Kirschblüte den Philosophenweg zwischen Ginkaku-ji und Nanzen-ji, und im Maruyama-Park feiern Einheimische bis in den Abend Hanami unter den Bäumen. Ab Mitte November färbt sich das Ahornlaub bei Tōfuku-ji und rund um Kiyomizu-dera, das ist die zweite Hochsaison. Im Mai und September sind die großen Tempel spürbar weniger überlaufen, das Wetter bleibt mild genug für lange Wege durch das Viertel Higashiyama.
Tausende rote Torii ziehen sich den Berg hinauf. Im schwülen Hochsommer von Juli bis August lohnt der Aufstieg früh morgens, bevor sich die Hitze zwischen den Toren staut.
Der Bambushain im Westen der Stadt lässt sich gut mit dem Herbstlaub am Tenryū-ji verbinden. Im November ist es am stimmungsvollsten, früh am Morgen bleibt der Weg noch leer.
Kyotos größtes Fest dauert den ganzen Juli, die Umzüge mit den hohen Yamaboko-Wagen finden um den 17. und 24. Juli statt. Es ist heiß und schwül, das Fest entschädigt dafür.
Die Holzterrasse über dem Stadtteil Higashiyama trägt im April einen Kranz aus Kirschblüten. Im Herbst, etwa von Mitte November bis Anfang Dezember, öffnet der Tempel abends mit Beleuchtung.
Die überdachte Markthalle im Zentrum ist ein guter Plan für Regentage, etwa während der Tsuyu-Regenzeit im Juni und Juli. An den Ständen gibt es eingelegtes Gemüse, Obanzai und Süßes mit Matcha.
Der goldene Pavillon spiegelt sich im Teich davor. An klaren Wintertagen im Dezember oder Januar liegt manchmal Schnee auf dem Dach, ein seltener, aber berühmter Anblick.
Außerhalb der Tempel lohnt sich das Viertel Gion mit seinen Holzhäusern, und entlang des Kamogawa reihen sich in der Gasse Pontochō kleine Restaurants. Im Mai und Oktober ist das Wetter mild genug für lange Spaziergänge; im Sommer bauen die Lokale am Fluss die Kawayuka-Terrassen über dem Wasser auf.
Der Bambushain von Arashiyama und der Tempelgarten von Tenryū-ji liegen im Westen der Stadt; nördlich davon führen Wanderwege zwischen den Bergdörfern Kurama und Kibune entlang. Am schönsten ist es ab Mitte November, wenn sich das Ahornlaub färbt, oder im frischen Maigrün, bevor die Regenzeit beginnt.
Die großen Tempel zeigen sich Anfang April mit Kirschblüte und ab Mitte November mit Herbstlaub von der besten Seite. Tōfuku-ji und Eikan-dō sind im Spätherbst Klassiker, der Steingarten von Ryōan-ji lohnt bei mildem Oktoberwetter ohne großen Andrang. Der Aoi Matsuri Mitte Mai und der Jidai Matsuri Ende Oktober gehören zu Kyotos drei großen Festen.
Kyoto liegt in einem von Bergen umschlossenen Becken, das die feuchte Sommerhitze staut; die ostasiatische Regenzeit Tsuyu bringt von Juni bis Juli die höchsten Niederschläge des Jahres. Wikipedia: Kyōto
Im September, dem besten Reisemonat für Kyoto, haben diese Reiseziele ein ähnliches Klima.
Innerhalb Japans gibt es weitere Reiseziele mit deutlich anderem Mikroklima im September.
Der September erreicht in Kyoto den höchsten Komfortindex (73/100, Band „sehr-gut“). Tagsüber rund 29 °C bei etwa 147 mm Niederschlag im Monatsschnitt. Die Werte stammen aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse (1995–2024).
Den niedrigsten Komfortindex erreicht Kyoto im Juli mit 61/100 (Band „sehr-gut“). Tagsüber liegen die Temperaturen bei rund 32 °C, der Niederschlag bei etwa 186 mm. Ob das eine Empfehlung gegen die Reise ist, hängt vom Reisemotiv ab, für Sightseeing kann ein kühlerer Monat passen.
Der nasseste Monat ist der Juli mit etwa 186 mm Niederschlag an 10 Regentagen. Am trockensten ist es im Januar (45 mm, 6 Regentage). Die Differenz zeigt die saisonale Niederschlagsstruktur des Standorts.
Die mittleren Tagesmaxima schwanken zwischen 9 °C im kühlsten und 33 °C im wärmsten Monat, eine Jahresamplitude von 25 °C. Werte sind klimatologische 30-Jahres-Mittel, keine Tagesprognose.
12 Monate am Stück erreichen in Kyoto mindestens das Komfort-Band „sehr gut“: von Januar bis Dezember. Das ist das verlässlichste Reisefenster im Jahr.
Im September ist „Mitte“ der beste 10-Tages-Block mit Komfortindex 74/100. Tagsüber rund 29 °C, nachts 22 °C, 46 mm Niederschlag und 4.5 Sonnenstunden pro Tag. Werte aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse, aggregiert in „Anfang“, „Mitte“ und „Ende“ pro Monat.
Die Werte sind klimatologische Mittelwerte über 30 Jahre (1995–2024) aus der Copernicus-ERA5-Reanalyse. Der Komfortindex folgt HCI:Beach (Scott et al. 2016) und gewichtet thermischen Komfort, Niederschlag, Bewölkung und Wind. Werte ≥ 60 gelten als sehr gut.