Juni bis August
Über 3 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Temperatur, Niederschlag und Komfortindex für Reykjavik, Monat für Monat aus 30 Jahren ERA5-Daten. Bester Reisemonat im Jahresvergleich: Juni erreicht den höchsten Komfortindex (60/100). Tagsüber 12 °C, im Schnitt 47 mm Niederschlag.
Über 3 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Der wärmste Monat erreicht im Schnitt 14 °C tagsüber, der kühlste 3 °C.
Im Dezember fallen im langjährigen Schnitt 87 mm an 13 Regentagen.
Nur 47 mm Niederschlag im Juni, an 9 Tagen.
| Monat | Temperatur | Regen | Sonne | Komfortindex | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag | Nacht | Wasser | mm | Tage | Strand | Baden | Stadt | ||
| Jan Januar | 3 | -2 | 4.3 | 81 | 15 | 2.6 h | 54 | 0 | 60 |
| Feb Februar | 3 | -2 | 4.1 | 80 | 13 | 2.8 h | 54 | 0 | 60 |
| Mär März | 4 | -1 | 4.4 | 79 | 13 | 3.1 h | 54 | 0 | 60 |
| Apr April | 7 | 1 | 5.3 | 61 | 12 | 3.2 h | 55 | 0 | 61 |
| Mai Mai | 9 | 4 | 7.2 | 49 | 10 | 3.3 h | 58 | 0 | 64 |
| Jun Juni | 12 | 8 | 9.3 | 47 | 9 | 2.8 h | 60 | 0 | 68 |
| Jul Juli | 14 | 9 | 11.0 | 54 | 10 | 2.8 h | 60 | 0 | 68 |
| Aug August | 14 | 9 | 11.4 | 65 | 11 | 2.8 h | 60 | 0 | 68 |
| Sep September | 11 | 6 | 10.1 | 87 | 14 | 2.6 h | 58 | 0 | 66 |
| Okt Oktober | 7 | 3 | 8.3 | 80 | 13 | 3.3 h | 56 | 0 | 62 |
| Nov November | 5 | 0 | 6.5 | 76 | 13 | 3.1 h | 54 | 0 | 60 |
| Dez Dezember | 3 | -2 | 5.0 | 87 | 13 | 2.9 h | 54 | 0 | 60 |
Anfang Juni erreicht in Reykjavik mit 60/100 den höchsten Komfortindex im Jahr. Mindestens „sehr gut“ bleibt das Wetter von Anfang Juni bis Anfang September.
Zum Schwimmen bleibt das Meer vor Reykjavik ganzjährig kühl: In keinem Monat erreicht der Badekomfort das Band „sehr gut“. Am wärmsten wird das Wasser im August mit rund 11.4 °C.
Juni und Juli sind die beste Zeit für den Golden Circle und Þingvellir, wenn die Mitternachtssonne Touren bis spät ermöglicht.
Im Juni und Juli nutzen Besucher Reykjavik als Ausgangspunkt für den Golden Circle, die rund 300 km lange Tagesroute zu Þingvellir-Nationalpark, dem Geysir-Gebiet mit dem aktiven Strokkur sowie dem Wasserfall Gullfoss. Die Mitternachtssonne ermöglicht Touren bis spät in den Abend, was die Reiseplanung erheblich entspannt. Wetterfenster sind auf Island kurz, aber Juni und Juli bringen die wenigsten Niederschlagstage des Jahres.
Der Geysir Strokkur im Haukadalur-Tal schießt alle fünf bis zehn Minuten eine Wassersäule von bis zu 20 Metern in die Höhe, ganzjährig aktiv. Im Sommer ist die Anfahrt einfacher, keine Straßensperrungen wegen Eis.
Der Wasserfall des Flusses Hvítá stürzt in zwei Stufen in eine Schlucht. Von Juni bis August ist die Aussichtsplattform zugänglich; im Winter kann der Weg vereist sein.
UNESCO-Welterbestätte an der tektonischen Grenze zwischen nordamerikanischer und eurasischer Platte, rund 45 km östlich von Reykjavik. Im Sommer sind Wanderwege im Almanna-Gorge trocken und ohne Eisgefahr.
Hallgrímskirkja, Harpa-Konzerthaus und der Hafen liegen in Gehweite. Von Mai bis September sind Außencafés geöffnet und die Stimmung auf den Straßen lebhafter als im Winter.
Die Nordlichter sind von Ende August bis Mitte April sichtbar, die Kernsaison liegt zwischen Oktober und März, wenn die Nächte lang und dunkel genug sind. Im Sommer ist es dafür zu hell.
Reykjavik als Städteziel lohnt sich im Sommer wegen der lebhaften Straßenkultur und dem midnight-sun-Erlebnis. Das Harpa-Konzerthaus und die Nationalmuseen sind ganzjährig geöffnet; für Ausstellungsbesuche ohne Outdoor-Aktivitäten ist auch die Wintersaison reizvoll, dann ergänzt man das Programm um Nordlichter.
Reykjavik bleibt das ganze Jahr klimatisch im unteren Bereich, was die Natur Islands widerspiegelt: Es ist nie warm im mitteleuropäischen Sinne. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen im Juli rund 14 °C, der Niederschlag ist mit rund 70 mm pro Monat ganzjährig präsent. Juni und Juli sind mit 9 bis 10 Regentagen keine trockenen Monate, aber die Mitternachtssonne und zugängliche Hochlandpisten machen sie zur besten Naturreisezeit.
Reykjavik liegt am Atlantik auf 64° nördlicher Breite und wird durch den Golfstrom auf für diese geografische Breite milde Winter stabilisiert, bei gleichzeitig hoher Niederschlagsfrequenz das ganze Jahr. Wikipedia: Klima Islands
Im Juni, dem besten Reisemonat für Reykjavik, haben diese Reiseziele ein ähnliches Klima.
Der Juni erreicht in Reykjavik den höchsten Komfortindex (60/100, Band „sehr-gut“). Tagsüber rund 12 °C bei etwa 47 mm Niederschlag im Monatsschnitt. Die Werte stammen aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse (1995–2024).
Den niedrigsten Komfortindex erreicht Reykjavik im Januar mit 54/100 (Band „akzeptabel“). Tagsüber liegen die Temperaturen bei rund 3 °C, der Niederschlag bei etwa 81 mm. Ob das eine Empfehlung gegen die Reise ist, hängt vom Reisemotiv ab, für Sightseeing kann ein kühlerer Monat passen.
Der nasseste Monat ist der Dezember mit etwa 87 mm Niederschlag an 13 Regentagen. Am trockensten ist es im Juni (47 mm, 9 Regentage). Die Differenz zeigt die saisonale Niederschlagsstruktur des Standorts.
Die mittleren Tagesmaxima schwanken zwischen 3 °C im kühlsten und 14 °C im wärmsten Monat, eine Jahresamplitude von 11 °C. Werte sind klimatologische 30-Jahres-Mittel, keine Tagesprognose.
Zum Baden ist das Meer in Reykjavik ganzjährig eher kühl. Am wärmsten wird es im Januar mit rund 4.3 °C. Werte aus der NASA-MUR-Satellitenanalyse (Mittel 2015–2024).
3 Monate am Stück erreichen in Reykjavik mindestens das Komfort-Band „sehr gut“: von Juni bis August. Das ist das verlässlichste Reisefenster im Jahr.
Im Juni ist „Anfang“ der beste 10-Tages-Block mit Komfortindex 60/100. Tagsüber rund 12 °C, nachts 7 °C, 12 mm Niederschlag und 2.9 Sonnenstunden pro Tag. Werte aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse, aggregiert in „Anfang“, „Mitte“ und „Ende“ pro Monat.
Die Werte sind klimatologische Mittelwerte über 30 Jahre (1995–2024) aus der Copernicus-ERA5-Reanalyse. Der Komfortindex folgt HCI:Beach (Scott et al. 2016) und gewichtet thermischen Komfort, Niederschlag, Bewölkung und Wind. Werte ≥ 60 gelten als sehr gut.
Die Meerestemperatur stammt aus der NASA-MUR-Analyse (Multi-scale Ultra-high Resolution SST, rund 1 km Auflösung), gemittelt über die Jahre 2015–2024. Der Baden-Score koppelt den Strand-Komfort an diese Wassertemperatur: zu kühles Meer lässt ihn gegen null fallen, weil kaltes Wasser das Schwimmen verhindert.