Januar bis Dezember
Über 12 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Temperatur, Niederschlag und Komfortindex für Foz do Iguaçu, Monat für Monat aus 30 Jahren ERA5-Daten. Bester Reisemonat im Jahresvergleich: März erreicht den höchsten Komfortindex (81/100). Tagsüber 30 °C, im Schnitt 141 mm Niederschlag.
Über 12 Monate liegt der Komfortindex auf sehr gut oder ideal. Das längste verlässliche Reisefenster im Jahr.
Der wärmste Monat erreicht im Schnitt 31 °C tagsüber, der kühlste 22 °C.
Im Oktober fallen im langjährigen Schnitt 207 mm an 13 Regentagen.
Nur 95 mm Niederschlag im August, an 7 Tagen.
| Monat | Temperatur | Regen | Sonne | Komfortindex | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag | Nacht | mm | Tage | Strand | Stadt | ||
| Jan Januar | 31 | 22 | 164 | 17 | 5.3 h | 73 | 67 |
| Feb Februar | 31 | 22 | 152 | 15 | 5.4 h | 76 | 71 |
| Mär März | 30 | 21 | 141 | 12 | 6.3 h | 81 | 76 |
| Apr April | 28 | 19 | 137 | 9 | 6.4 h | 81 | 83 |
| Mai Mai | 24 | 15 | 145 | 10 | 5.8 h | 74 | 84 |
| Jun Juni | 22 | 14 | 131 | 10 | 5.7 h | 72 | 82 |
| Jul Juli | 23 | 13 | 106 | 8 | 6.4 h | 76 | 84 |
| Aug August | 25 | 14 | 95 | 7 | 7.3 h | 80 | 88 |
| Sep September | 27 | 16 | 147 | 10 | 6.5 h | 75 | 83 |
| Okt Oktober | 29 | 19 | 207 | 13 | 5.3 h | 67 | 71 |
| Nov November | 30 | 20 | 157 | 12 | 5.9 h | 74 | 73 |
| Dez Dezember | 31 | 21 | 180 | 15 | 5.5 h | 73 | 70 |
In Foz do Iguaçu bleibt der Komfortindex ganzjährig mindestens „sehr gut“. Der Jahres-Höchstwert liegt bei 84/100, erreicht Ende August.
April bis September sind für die Wasserfälle am besten, mit angenehmen Temperaturen und deutlich weniger Regen als im feuchten Frühsommer der Südhalbkugel.
Im August läuft Foz do Iguaçu am rundesten: 25 Grad tagsüber, gut sieben Sonnenstunden, der niedrigste Wasserstand des Jahres und damit klare Sicht auf die Garganta del Diablo. Die Cataratas do Iguaçu auf der brasilianischen Seite sind dann am besten zu Fuß abzulaufen, der Steg zur Teufelsschlucht trocken, und der Parque das Aves direkt am Parkeingang ohne Mittagshitze begehbar.
Die Panorama-Promenade liefert von April bis September die besten Fotos: weniger Gischtnebel, klarere Sicht. Im Januar und Februar drückt die Wassermenge so stark, dass der Steg zur Garganta del Diablo zeitweise gesperrt sein kann.
Über die Grenze nach Puerto Iguazú lohnt sich ein zweiter Tag. Zwischen Juni und September ist der Bahnhof Cataratas und der Steg über den Río Iguazú meist offen, in der Regenzeit von Dezember bis März häufiger nicht.
Der Macuco-Safari-Bootsausflug an die Fallkante läuft ganzjährig, in der Trockenzeit Juli und August aber bei ruhigerem Fluss. Capivaras und Nasenbären am Wegesrand sieht man morgens vor 10 Uhr am verlässlichsten.
Rund 12 Kilometer nördlich der Stadt, ganzjährig zu besichtigen. Im trockenen August ist die Anfahrt am angenehmsten, im nassen Oktober mit 207 mm Niederschlag werden die Außenrundgänge zum Geduldsspiel.
Der Dreiländerpunkt Brasilien, Argentinien, Paraguay am Zusammenfluss von Iguaçu und Paraná lohnt eine Stunde am späten Nachmittag. Von Mai bis August steht die Sonne tief über dem Paraná und lässt sich gut fotografieren.
Picanha vom Spieß ist hier Standard und sättigt nach einem langen Tag im Park. In den kühleren Monaten Juni und Juli passt das Schwere besser als im schwül-warmen Januar.
Foz selbst ist keine Sightseeing-Stadt, sondern Basis für die Parks. Wer Itaipu, den Marco das Três Fronteiras und einen Tag jenseits der Brücke in Ciudad del Este einplant, hat zwischen Mai und September angenehme 22 bis 27 Grad tagsüber und keine Hitzepausen am Mittag.
Die Wasserfälle sind ganzjährig spektakulär, aber Trockenzeit von Juli bis September bedeutet stabile Stege, klare Sicht und Tageshöchsttemperaturen zwischen 23 und 27 Grad. Im Juli fallen nur rund 106 mm Regen an acht Tagen, im August noch weniger. Das ist die verlässlichste Zeit für beide Parkseiten und für Bootsausflüge an die Fallkante.
Itaipu-Führungen, das Templo Budista Chen Tien und die Mesquita Omar Ibn Al-Khattab funktionieren in der Trockenzeit am entspanntesten. Im August läuft alles zusammen: trockenes Wetter, kühle Morgen, klare Sicht über den Paraná Richtung Paraguay.
Foz liegt im subtropischen feuchten Klima Südbrasiliens ohne ausgeprägte Trockenzeit, der Niederschlag verteilt sich übers Jahr mit einem Maximum im Südfrühling (Oktober) und einem deutlichen Minimum im Südwinter (August). Wikipedia: Foz do Iguaçu
Im März, dem besten Reisemonat für Foz do Iguaçu, haben diese Reiseziele ein ähnliches Klima.
Innerhalb Brasiliens gibt es weitere Reiseziele mit deutlich anderem Mikroklima im März.
Der März erreicht in Foz do Iguaçu den höchsten Komfortindex (81/100, Band „ideal“). Tagsüber rund 30 °C bei etwa 141 mm Niederschlag im Monatsschnitt. Die Werte stammen aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse (1995–2024).
Den niedrigsten Komfortindex erreicht Foz do Iguaçu im Oktober mit 67/100 (Band „sehr-gut“). Tagsüber liegen die Temperaturen bei rund 29 °C, der Niederschlag bei etwa 207 mm. Ob das eine Empfehlung gegen die Reise ist, hängt vom Reisemotiv ab, für Sightseeing kann ein kühlerer Monat passen.
Der nasseste Monat ist der Oktober mit etwa 207 mm Niederschlag an 13 Regentagen. Am trockensten ist es im August (95 mm, 7 Regentage). Die Differenz zeigt die saisonale Niederschlagsstruktur des Standorts.
Die mittleren Tagesmaxima schwanken zwischen 22 °C im kühlsten und 31 °C im wärmsten Monat, eine Jahresamplitude von 9 °C. Werte sind klimatologische 30-Jahres-Mittel, keine Tagesprognose.
12 Monate am Stück erreichen in Foz do Iguaçu mindestens das Komfort-Band „sehr gut“: von Januar bis Dezember. Das ist das verlässlichste Reisefenster im Jahr.
Im August ist „Ende“ der beste 10-Tages-Block mit Komfortindex 84/100. Tagsüber rund 26 °C, nachts 15 °C, 28 mm Niederschlag und 8.0 Sonnenstunden pro Tag. Werte aus 30 Jahren ERA5-Reanalyse, aggregiert in „Anfang“, „Mitte“ und „Ende“ pro Monat.
Die Werte sind klimatologische Mittelwerte über 30 Jahre (1995–2024) aus der Copernicus-ERA5-Reanalyse. Der Komfortindex folgt HCI:Beach (Scott et al. 2016) und gewichtet thermischen Komfort, Niederschlag, Bewölkung und Wind. Werte ≥ 60 gelten als sehr gut.